Gesundheitsreform: Warken will Gutverdiener zur Kasse bitten
•Gesundheitsreform : Warken will Gutverdiener zur Kasse bittenVon Julia Löhr, Berlin17.04.2026, 08:15Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenNina Warken (CDU) muss eine hohe Milliardenlücke in der F...
•Ein für Beitragszahler unerfreuliches Detail kommuniziert die Gesundheitsministerin erst jetzt.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Am Donnerstagabend kam es dann doch noch,...
•Warken beließ es dabei, die aus ihrer Sicht wichtigsten Punkte hervorzuheben.Jetzt ist klar: Nicht nur für Medikamente und Zahnersatz sollen die Versicherten mehr zahlen.
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Gesundheitsreform : Warken will Gutverdiener zur Kasse bittenVon Julia Löhr, Berlin17.04.2026, 08:15Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenNina Warken (CDU) muss eine hohe Milliardenlücke in der Finanzierung schließen.dpaDie Reform der gesetzlichen Krankenversicherung wird konkreter. Ein für Beitragszahler unerfreuliches Detail kommuniziert die Gesundheitsministerin erst jetzt.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Am Donnerstagabend kam es dann doch noch, das Papier aus dem Bundesgesundheitsministerium von Nina Warken (CDU) mit den Details, wie die Finanznöte der gesetzlichen Krankenversicherung gelöst werden sollen. Am Dienstag, als Warken ihre Pressekonferenz abhielt, wollte das Ministerium noch keine Übersicht zu den Plänen der Ministerin verteilen. Warken beließ es dabei, die aus ihrer Sicht wichtigsten Punkte hervorzuheben.Jetzt ist klar: Nicht nur für Medikamente und Zahnersatz sollen die Versicherten mehr zahlen. Warken will zudem gut verdienende Arbeitnehmer und ihre Arbeitgeber stärker zur Kasse bitten. Die Beitragsbemessungsgrenze soll 2027 außerhalb der jährlichen Anpassung einmalig um rund 300 Euro angehoben werden, heißt es in einem Überblickspapier zu dem Referentenentwurf, beinahe beiläufig erwähnt auf Seite 23 von 25.1,2 Milliarden Euro mehr von Gutverdienern1,2 Milliarden Euro soll das den Kassen in Summe mehr von den Arbeitnehmern einbringen, die gleiche Summe zusätzlich von den Arbeitgebern, da sich beide Seiten den Beitrag zur Krankenversicherung teilen. Aktuell liegt die Beitragsbemessungsgrenze bei einem Monatseinkommen von 5.812,50 Euro. Auf das darüber liegende Gehalt fällt kein Krankenkassenbeitrag an. Inklusive Zusatzbeitrag beträgt der Beitragssatz aktuell im Schnitt 17,5 Prozent.Kritik kam vom Koalitionspartner SPD. Die Erhöhung sei zwar ein Schritt für mehr Beitragsgerechtigkeit, aber auch eine Belastung für Facharbeiter und den Faktor Arbeit, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Fraktion, Chri...المصدر: FAZ | Source: FAZ
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