Gesundheitsreform: Warken: „Die Bürger wollen sehen, dass die Politik Entscheidungen trifft“
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Gesundheitsreform : Warken: „Die Bürger wollen sehen, dass die Politik Entscheidungen trifft“20.04.2026, 23:04Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenGesundheitsministerin Nina Warken (CDU)dpaGesundheitsministerin Nina Warken verteidigt die geplanten Reformen im Gesundheitsbereich als ausgewogen. Einer der betroffenen Bereiche soll das Hautkrebsscreening sein.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Gesundheitsministerin Nina Warken sieht die breite Kritik an ihrer Gesundheitsreform als Beleg für die Ausgewogenheit ihres Sparpakets. „Ich glaube, die Kritik ist so breit, weil der Vorschlag relativ gut in der Mitte liegt und alle trifft“, sagte die CDU-Politikerin in der ntv-Sendung „Pinar Atalay“. „Ich mute den Menschen was zu“, räumte sie ein. Es müsse aber gehandelt werden.Sie merke, dass die Menschen wüssten, „dass wir an vielen Bereichen jetzt Neuaufstellungen vornehmen müssen. Dass es Veränderungen braucht und dass die natürlich für sie selbst auch Einschnitte bedeuten können“, sagte die Ministerin. Die Bürger wollten aber sehen, „dass die Politik Entscheidungen trifft, dass sie jetzt endlich Vorschläge macht, dass sie dann auch geeint diese Entscheidungen zu Ende bringt und dass sich am Ende dann auch im System was ändert“.Hautkrebs-Screening keine uneingeschränkte Kassenleistung mehrDie geplante Einschränkung des Hautkrebs-Screenings als Kassenleistung verteidigte Warken als notwendige Fokussierung. „Ich habe das auch hinterfragt“, sagte sie. Das Screening solle nicht abgeschafft werden, sondern Risikogruppen sollten es künftig gezielt bekommen. Der gemeinsame Bundesausschuss werde die Rahmenbedingungen dafür festlegen, wer ein Hautkrebs-Screening bekommt.Mehr zum ThemaKrankenkassenWarken plant Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze





