Gerätepreise steigen rasant - KI-Boom als Ursache für Engpässe bei Elektronik
✨ AI Summary
🔊 جاري الاستماع
Gerätepreise steigen rasant: KI-Boom als Ursache für Engpässe bei ElektronikSmartphones, Router und Streaming-Sticks könnten bald schwerer erhältlich seinFoto: Getty ImagesMaxDockhorn09.04.2026 - 16:40 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenDer Chef des taiwanischen Elektronikunternehmens Phison schlägt Alarm. Ganze Produktionslinien könnten stillstehen, weil DRAM- und NAND-Speicher unbezahlbar werden. Grund ist der enorme Speicherbedarf der KI-Industrie, der fast die gesamte globale Produktion verschlingt und die Preise in Rekordhöhen treibt. Besonders betroffen sind Geräte mit niedrigen Margen wie günstige Smartphones, Streaming-Sticks, WLAN-Router und Smart-Home-Produkte.Welche Hersteller und Produkte leidenViele Systemanbieter könnten bis Ende 2026 Bankrott gehen oder Produktionslinien einstellen. Smartphones könnten um 200 bis 250 Millionen Einheiten weniger hergestellt werden, auch PC- und TV-Produktion soll sinken. KI-Anbieter wie Nvidia benötigen für jede GPU (ein Rechenchip für KI) mehr als 20 Terabyte SSD-Speicher – das entspricht rund 20 Prozent der globalen Endverbraucher-Produktion des Vorjahres. Speicherhersteller verlangen inzwischen bis zu drei Jahre Vorauszahlung. Pua Khein-Seng warnte in einem YouTube-Interview auf Chinesisch vor den Folgen. Ein X-User fasste das Interview zusammen. Dessen Übersetzung zufolge schätzt Pua, dass die Knappheit bis 2030 oder länger anhalten könnte, im schlimmsten Fall bis zu zehn Jahre.Mehr zum ThemaTech-Machtkampf der Supermächte: Nvidia zieht China den KI-SteckerNvidia stoppt Chip-Produktion für China, verschärft den globalen KI-Machtkampf.Auswirkungen auf Verbraucher und ChancenDie höheren Bauteilpreise werden an Endkunden weitergegeben. Fritz!, Hersteller von FritzBox-Routern, bestätigt, dass Preissteigerungen bereits einkalkuliert sind. Marktforscher wie IDC, Counterpoint und das Finanzdienstleistungsunternehmen GF Securities rechnen laut Bloomberg mit 6 bis 8 Prozent höheren Kosten, besonders bei Smartpho...




