Geldpolitik: Powell bleibt noch länger
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Geldpolitik : Powell bleibt noch längerVon Winand von Petersdorff-Campen29.04.2026, 22:16Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenJerome Powell hält zum letzten Mal eine Pressekonferenz als Chef der Federal Reserves.APJerome Powells Amtszeit als Fed-Chef endet Mitte Mai. Doch er will als gewöhnlicher Notenbankgouverneur bleiben – und treibt damit Trump zur Weißglut.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Jerome Powell, der Chef der Federal Reserve (Fed) bleibt nach dem Ende seiner Amtszeit als Chef der Zentralbank am 15. Mai als gewöhnliches Mitglied im Gouverneursrat der Fed. Das kündigte Powell am Mittwoch in seiner letzten Pressekonferenz in der Führungsfunktion an. Er begründete seine Entscheidung, im Gouverneursrat unter neuen Führung zu bleiben, mit den Ermittlungsverfahren, die er als politische Attacken wertet und die die Fähigkeit der Federal Reserve bedrohten, Geldpolitik frei von politischen Einflüssen zu betreiben. Er hob hervor, dass verbale Kritik an seiner Arbeit in seiner Entscheidung keine Rolle gespielt hätte. Es gehe nur um die legalen Attacken durch die Regierung, die beispiellos seien in der 113 Jahre währenden Geschichte. Er versprach aber, als gewöhnlicher Gouverneur ein zurückhaltendes Auftreten an den Tag zu legen.Mit der Entscheidung zum Bleiben verwehrt Powell Präsident Trump die Möglichkeit, die Vakanz mit einem seiner Kandidaten zu füllen. Powell machte klar, dass ihm die jüngsten Schritte der Justiz nicht reichten, um ihn zum Gehen zu bewegen. „Ich habe nicht die Absicht, den Verwaltungsrat zu verlassen, bevor die Untersuchung wirklich und endgültig abgeschlossen ist – transparent und mit abschließendem Ergebnis.“ Powells Amtszeit als gewöhnlicher Notenbankgouverneur endet erst im Januar 2028. Gewöhnlich verlassen die Zentralbanker die Fed, wenn ihre Chefrolle vorüber ist.Ermittlungen gegen Powell sind eingestelltEine Trump-loyale Staatsanwältin hatte ein Ermittlungsverfahren gegen Powell eingeleitet wegen des...



