Geldanlage: Jetzt doch noch Google kaufen?
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Geldanlage : Jetzt doch noch Google kaufen?Von Inken Schönauer31.05.2026, 08:11Lesezeit: 5 Min.Bildbeschreibung ausklappenAuf ihn sollten Anleger hören: Scott Galloway, Professor, Autor und Podcaster, spricht auf der Bühne der OMR 2026.dpaDie Google-Muttergesellschaft Alphabet gehört seit Jahren zu den Rennern am Aktienmarkt. Ist sie damit zu teuer, um noch einzusteigen? Wer es lässt, könnte etwas verpassen.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Ein Auftritt von Scott Galloway ist wie eine Reise um die Welt. Eine rasante Reise. Der Professor, der an der NYU Stern School of Business lehrt, hat sich in den vergangenen Jahren an Vorhersagen zu Technologie und Gesellschaften einen Namen gemacht, und mit seinen Erwartungen lag er oft richtig. Auf dem Digitalfestival OMR vor einigen Wochen in Hamburg stellte er seine Vorhersagen für das Jahr 2026 vor. Und die waren durchaus überraschend.Der Hype um Künstliche Intelligenz (KI) werde eine interessante Wende nehmen. Galloway gab sich nämlich überzeugt, dass die rasante Nachfrage nach der physischen KI-Infrastruktur ein Ende findet. Der Ausbau von Rechenzentren laufe viel schneller als die tatsächliche, profitable Nutzung durch Endverbraucher. F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.A.Z. bei Google bevorzugen Die extrem hohen Energiekosten, steigende Strompreise und das sinkende Vertrauen der Bevölkerung in den unmittelbaren Nutzen von KI führen seiner Meinung nach dazu, dass dadurch eine Rechenzentren-Blase platzen könnte.Droht Open AI das Schicksal von „Netscape“?Eine sehr klare Meinung hatte Galloway auch zum Anbieter Open AI: Das KI-Unternehmen könnte zu einem „Netscape unserer Ära“ werden, sagte er auf der OMR. Die Älteren werden sich erinnern, Netscape war eine der ersten Suchmaschinen des frühen Internets. Das Unternehmen war dann sehr schnell Geschichte, weil es von der Konkurrenz überholt wurde. So könnte es auch Open AI ergehen. Konkurrenten wie Anthrop...




