Geldanlage: Der üble Trick der Tech-Börse
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Geldanlage : Der üble Trick der Tech-Börse Ein Kommentar von Dennis Kremer04.04.2026, 17:17Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenDas Logo der amerikanischen Technologiebörse NasdaqReutersIn Amerika gelten bald neue Börsenregeln. Das klingt technisch, aber die Auswirkungen sind fatal. Und betreffen jeden Anleger. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Der Markt sagt stets die Wahrheit. So heißt es gerne. In der Theorie ist die Aussage ja auch richtig: Der Aktienkurs eines Unternehmens bildet jederzeit ab, was die Marktteilnehmer im Schnitt derzeit von einer bestimmten Firma halten. Dieser wichtige Vorzug der Börse allerdings könnte in Zukunft nur noch eingeschränkt gelten. Wie in vielen Fällen kommt auch hier der dazugehörige Trend aus den Vereinigten Staaten.Konsequenzen, die es in sich habenDort hat die Technologiebörse Nasdaq gerade ein recht technisch anmutendes Manöver beschlossen, mit dem man sich attraktiver für Börsengänge machen will: Vom 1. Mai an sollen Unternehmen, die neu an die Börse gehen, schneller in wichtige Aktienbarometer wie den wichtigen Nasdaq-100-Index aufgenommen werden. Bislang kann die Aufnahme bis zu einem Jahr dauern. In Zukunft soll sie dagegen bereits vom 15. Handelstag an möglich sein. Außerdem will die Nasdaq künftig auch Firmen in Aktienbarometer aufnehmen, deren Anteile zu weniger als zehn Prozent frei handelbar sind (Streubesitz).Mehr zum ThemaFAZ+GeldanlageSo steuern Sie Ihr Depot durch die Energiekrise





