Gegen Gewaltverbrechen: Was die Nationalgarde in Washington wirklich bringt
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Gegen Gewaltverbrechen : Was die Nationalgarde in Washington wirklich bringtVon Sofia Dreisbach, Washington03.06.2026, 13:54Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenNationalgardisten stehen am Dienstag in Washington vor dem Lincoln-Denkmal auf der National Mall.Foto/Mark SchiefelbeinWegen der Jubiläumsfeierlichkeiten sollen in Washington zusätzliche 1500 Soldaten eingesetzt werden. Doch für die Sicherheit hilft das offenbar nur bedingt.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Die Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten bringen in diesem Sommer nicht nur ein Autorennen und Mixed-Martial-Arts-Kämpfe in die Innenstadt Washingtons. Es sollen auch noch mehr Soldaten der Nationalgarde in der Hauptstadt eingesetzt werden. Man wolle sicherstellen, dass Washington zum Jubiläum die „sicherste Stadt in Amerika“ sei, hieß es jüngst in der Ankündigung der Bezirksstaatsanwaltschaft. Geplant ist der Einsatz weiterer 1500 Nationalgardisten, dann insgesamt etwa 5000.Ein Bericht der moderaten Washingtoner Denkfabrik „Niskanen Center“ stellt jedoch infrage, wie groß der Einfluss der Soldaten auf die Kriminalität in der Stadt tatsächlich ist. Laut den Forschern gab es eine messbare Verbesserung: So seien seit der Entsendung von 2000 Nationalgardisten im August 2025 knapp ein Viertel weniger Gelegenheitsdiebstähle verzeichnet worden. Keine messbaren Veränderungen soll es allerdings im Falle von Gewaltverbrechen gegeben haben. F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.A.Z. bei Google bevorzugen In der Untersuchung heißt es: „Was die Nationalgarde bewirkt hat, war ein massiver plötzlicher Schock durch die Sichtbarkeit uniformierter Militärangehöriger auf den Straßen von Washington.“ Bei Gelegenheitsdelikten scheine diese Taktik gewirkt zu haben – allerdings nicht im Falle von Gewaltverbrechern, die von der bloßen Präsenz patrouillierender Beamter weniger abgeschreckt werden.Nicht in Brennpunkten unterwegsPräsident Donald Trump ha...