Für Methan-Gase verantwortliche Mikroben - So schön können Kuh-Rülpser aussehen
✨ AI Summary
🔊 جاري الاستماع
Für die Methan-Gase verantwortliche Mikroben: So schön können Kuh-Rülpser aussehenKlimakiller Kuh: Wenn die Tiere rülpsen oder pupsen, stoßen sie das Treibhausgas Methan ausFoto: Bloomberg via Getty ImagesSilkeHümmer04.05.2026 - 11:04 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenKühe blasen es buchstäblich in die Atmosphäre: Methan. Und dort richtet es weitaus mehr Schaden an als Kohlendioxid. Schuld sind sogenannte Pansenciliaten – einzellige Mikroben, die die Methanproduktion im Verdauungstrakt antreiben. Der weitaus größte Teil des Gases (ca. 90–95 %) wird durch Kuh-Rülpsen abgegeben, ein Teil entweicht jedoch auch als Pups. Die Wiederkäuer haben im größten Abschnitt ihres Magens, dem sogenannten Pansen, ein reiches Mikrobiom, das ihnen bei der Verdauung von Nahrung und der Energiegewinnung hilft. Der Pansen beherbergt jedoch auch Organismen, die Wasserstoff und Kohlendioxid abbauen und dabei Methan produzieren. Da Kühe das Gas nicht verwerten können, rülpsen sie es aus. Das unterstützt die Verdauung, macht die Kühe aber auch zu Klimakillern. Denn der Methanausstoß trägt auch erheblich zur Erwärmung der Erdatmosphäre bei. So schön sehen die Rülpser-Mikroben ausChinesische Forscher haben die Mikroben unter dem Mikroskop betrachtet und den klimaschädlichen Mechanismus entschlüsselt. Und dabei zeigt sich: Die schädlichen Mikroorganismen sehen wunderschön und farbenfroh aus.Wie bunte Blumen: Die 3D-Fluoreszenzaufnahme eines Pansenciliaten zeigt winzige, haarähnliche StrukturenFoto: Chuanqi Jiang, Jinying He, and Che Hu/Institute of Hydrobiology, Chinese Academy of SciencesWie genau diese bunten Pansenciliaten das Treibhausgas bilden, war bislang unklar. Die chinesischen Forscher gehen davon aus, dass ihre Ergebnisse eine zelluläre und molekulare Erklärung dafür liefern, wie diese Einzeller die Methanproduktion im Verdauungstrakt von Nutztieren antreiben. Für die im Fachmagazin „Science“ veröffentlichte Studie untersuchten sie 450 Genome der Mikroben und maßen die M...




