Feynman-Restaurantfrage: Die Glücksformel für Restaurantbesucher
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Feynman-Restaurantfrage : Die Glücksformel für RestaurantbesucherVon Ulf von Rauchhaupt07.06.2026, 07:43Lesezeit: 5 Min.Bildbeschreibung ausklappenNina SimonRichard Feynman löste das Restaurant-Problem entscheidungstheoretisch. Seine Formel zeigt, wie Neugier und Optimierung im Alltag zusammenhängen.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Unter Physikern nehmen zunächst harmlose Konversationen manchmal einen etwas seltsamen Verlauf – ein Umstand, der die Sitcom „The Big Bang Theory“ durch zwölf Staffeln getragen hat. An einem Abend am Ende der Siebzigerjahre zum Beispiel besuchte Richard Feynman (1918 bis 1988), einer der Väter der modernen Quantenfeldtheorie, mit seinem Freund Ralph Leighton das Thai-Restaurant „Indra“ in Glendale bei Los Angeles.Leighton fragte sich, ob er wieder sein Standardgericht Hühnchen mit Ingwer bestellen oder mal etwas anderes probieren sollte. Zwischen Feynman und Leighton entspann sich nun offenbar eine Diskussion über ein allgemeineres Problem: Wer oft hintereinander ein Restaurant mit umfangreicher Speisekarte aufsucht, wird bei seinen ersten Besuchen mal dieses, mal jenes Gericht probieren, dann aber bei dem bleiben, was er bis dahin am liebsten mochte. Aber nach dem wievielten Restaurantbesuch sollte dieser Strategiewechsel vom Erkunden (exploration) der Optionen zum Ausnutzen (exploitation) des bislang Erfahrenen stattfinden, um die kumulative Dinner-Erfahrung – also den addierten Genuss vieler Restaurantbesuche – zu optimieren? F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.A.Z. bei Google bevorzugen Algebra beim AbendessenFeynman zog Stift und Notizpapier hervor und löste das Problem auf zwei Seiten. Die Zettel blieben erhalten, wurden aber erst jetzt von Thomas Griffiths, einem Professor für Computer-Kognitionswissenschaft der Princeton University, und zwei Psychologen aus Oxford und New York entziffert und in der Fachzeitschrift PNAS veröffentlicht.In ihrem Artikel zeigen Griffiths und Kollegen...





