Feuerpause für Protz-Parade? - Putins vergiftetes Waffenruhe-Angebot
✨ AI Summary
🔊 جاري الاستماع
Feuerpause für Protz-Parade?: Putins vergiftetes Waffenruhe-AngebotKreml-Herrscher Wladimir Putin (73) und US-Präsident Donald Trump (79) jeweils am Telefon (Archivfotos)Foto: Mikhail Metzel/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa30.04.2026 - 22:38 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenMoskau/Washington – Ein neues Telefonat zwischen Kremlchef Wladimir Putin (73) und US-Präsident Donald Trump (79) sorgt für Aufsehen. Plötzlich steht eine Waffenruhe im Ukraine-Krieg im Raum. Konkret geht es um eine Feuerpause rund um den 9. Mai, wenn Russland den Sieg über Nazi-Deutschland feiert. Doch das vermeintlich großzügige Friedensangebot ist bei näherem Hinsehen vor allem eine Sicherheitsgarantie für Putins Protz-Parade.Parade-AngstKlar ist: Für die Ukraine wäre das kein Schritt zum Frieden, sondern nur eine kurze Pause – ausgerechnet dann, wenn der Kreml seine große Siegesparade absichern will. Die steht diesmal nämlich unter besonderen Vorzeichen: keine Panzer, keine Raketenwerfer, keine rollende Militärtechnik auf dem Roten Platz. Stattdessen sollen vor allem Soldaten marschieren, dazu Flugzeuge am Himmel. Für den Kreml, der den 9. Mai traditionell als Machtdemonstration inszeniert, ist das ein auffälliger Schritt.Russische Soldaten marschieren vor der Probe der Militärparade zum Tag des Sieges in MoskauFoto: Alexander Zemlianichenko/AP/dpaIn der Sendung des russischen Exil-Senders Doschd erklärte Militäranalyst Ruslan Leviev (39) den Schritt mit der Angst vor ukrainischen Angriffen. Militärtechnik werde vor Paraden gesammelt und vorbereitet – und wäre damit ein leichtes Ziel für Drohnen oder Raketen. Soldaten mitten in der Stadt seien dagegen schwerer gezielt zu treffen. Nur Ruhe für Putins Show?Dazu passen auch die wiederholten Internet-Sperren in Moskau und anderen russischen Regionen. Offiziell verweisen russische Behörden dabei auf Sicherheitsmaßnahmen gegen mögliche Drohnenangriffe. Rund um den 9. Mai dürfte der Kreml die Hauptstadt deshalb besonders streng kontrolliere...





