FDP-Bundesvorsitz: Wie Strack-Zimmermann Kubicki überraschte
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FDP-Bundesvorsitz : Wie Strack-Zimmermann Kubicki überraschteVon Lukas Fuhr, Berlin, Friederike Haupt, Berlin30.05.2026, 17:41Lesezeit: 4 Min.Bildbeschreibung ausklappenMarie-Agnes Strack-Zimmermann gratuliert Wolfgang Kubicki zur Wahl zum FDP-Bundesvorsitzenden bei dem Parteitag in BerlinOmer MessingerWolfgang Kubicki trat ohne Konkurrenz für den FDP-Chefposten beim Parteitag an – bis ihn eine alte Rivalin herausforderte. Es wurde zum Duell der Schlachtrösser.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Ein Ziel hat die FDP mit der Kandidatur von Marie-Agnes Strack-Zimmermann schon mal erreicht: maximale Aufmerksamkeit. Von den eigenen Leuten, von den Journalisten. Und diese Aufmerksamkeit ist wichtig, das hatte Wolfgang Kubicki in den vergangenen Wochen mehrfach betont. Plötzlich war wieder Leben in der Bude.Strack-Zimmermann hatte am Samstag überraschend Kubicki herausgefordert. Sie bewarb sich wie er um den Parteivorsitz der FDP. Sie unterlag. Kurz nach 16 Uhr stand Kubicki als Sieger fest. Allerdings mit einem schwachen Ergebnis: 59 Prozent. Mit 70 oder mehr war gerechnet worden, bevor die Überraschungskandidatin aufs Feld trat. F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.A.Z. bei Google bevorzugen Bis Samstagmittag war der Parteitag wie geplant verlaufen: Begrüßung durch den scheidenden Vorsitzenden Christian Dürr, Aussprache – also Debatte – über die letzten Monate, Ermutigungen und Ernüchterungen. Dann die Wahl zum Vorsitzenden. Kubickis Landesverband Schleswig-Holstein schlug ihn vor. Sonst noch wer? Ja, da stand ein Mann vorn an der Bühne und hob den Arm: Joachim Stamp aus Nordrhein-Westfalen, wo er mal Minister war, bevor er Migrationsbeauftragter der Ampelregierung wurde. Er schlug Strack-Zimmermann vor. Raunen, ja, Rumoren im Saal.Die Kameraleute und Fotografen, die sich schon vor Kubicki aufgebaut hatten, eilten weiter, in Richtung des weißen Schopfes der Überraschungskandidatin. Die erklärte sich bereit. Nicht ganz spon...




