Experte über Eletrolyte - Ab wann ist Schwitzen gefährlich?
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Experte über Eletrolyte: Ab wann ist Schwitzen gefährlich?Ein Experte erklärt, ab wann Schwitzen zur Gefahr werden kannFoto: Getty Images/Image SourceSophieBrünke23.04.2026 - 16:24 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenPro Liter Schweiß gehen etwa 40 Milligramm Calcium, 20 Milligramm Magnesium, zehn bis 30 Mikrogramm Jod und eine Menge Natrium verloren. Wann das gefährlich wird – und was dann hilft.Mineralstoffe für Muskeln, Knochen und NervenMagnesium hat im Körper über 300 Aufgaben. Vor allem sorgt es dafür, dass sich Muskeln flüssig an- und entspannen. Calcium ist zentral für stabile Knochen. Außerdem aktiviert es Muskeln und Nerven. Kalium hält Nerven, Muskeln und Zellen funktionsfähig. Natrium, das viele aus Kochsalz kennen, regelt den Wasserhaushalt, erklärt Günter Wagner, Ökotrophologe und Vorstandsmitglied am Deutschen Institut für Sporternährung bei FITBOOK.Starkes Schwitzen leert Mineralstoff-SpeicherDamit Elektrolyte arbeiten können, müssen sie ausreichend in den Zellen vorhanden sein. Doch: „Durch jeden Tropfen Schweiß gehen Mineralstoffe wieder verloren.“ Laut Wagner sind das pro Liter Schweiß etwa 40 Milligramm Calcium, 20 Milligramm Magnesium, 10 bis 30 Mikrogramm Jod „und eine Menge Natrium“. Dass Natrium fehlt, schmeckt man sogar – Schweiß ist salzig. Vor allem bei schweißtreibenden Aktivitäten sollte man deshalb den Mineralstoffhaushalt wieder auffüllen. Das gelingt „durch cleveres Essen und Trinken“, so der Experte.Vor allem Calcium und Magnesium müssen nach starkem Schwitzen wieder aufgefüllt werden. Laut Wagner reicht meist ein geeignetes Mineralwasser. Ab 150 Milligramm Calcium pro Liter gilt ein Mineralwasser als calciumreich.Gefahr bei NatriummangelAn die Natriumreserven geht es laut Wagner erst bei Belastungen von mehr als zwei Stunden. In der Regel genügt es, nach dem Sport Salz aufzufüllen. Ein spezielles isotonisches Getränk ist laut Wagner aber nicht zwingend nötig. Diese würden oft überschätzt und enthielten viel Zucker. Wer wi...





