Ex-Polen-Botschafter Rolf Nikel mahnt - „Europa muss die Sprache der Macht lernen“
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Ex-Polen-Botschafter Rolf Nikel mahnt: „Europa muss die Sprache der Macht lernen“Rolf Nikel (71) war seit Anfang der 1990er Jahre im diplomatischen Dienst unterwegs, bis 2020 vertrat er Deutschland als Botschafter in Polen. Er ist Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige PolitikFoto: ParwezHans-JörgVehlewald20.04.2026 - 20:56 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenWeckruf vom Top-Diplomaten Rolf Nikel (71). Der frühere deutsche Botschafter in Polen, lange im Auswärtigen Amt und im Kanzleramt tätig, warnt eindringlich vor einer gefährlicheren Welt. Heute ist er Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik – und sagt im BILD-Talk deutlich, was viele nur denken. Die Weltordnung wankt! Und Europa ist nicht bereit!Besonders hart geht Nikel mit Donald Trump ins Gericht: Der US-Präsident habe sich „als Isolationist wählen lassen“ – und sei nun „ein aggressiver Nationalist“. Trump vermische Staatsinteressen mit eigenen politischen und wirtschaftlichen Interessen. „Trump macht keinen Unterschied“, sagt Nikel. Für die Diplomatie ist das ein Problem. Denn: „Das ist nicht das Verständnis von Diplomatie, wie wir es haben.“Top-Diplomat Rolf Nikel: „Wer nicht Koch ist, landet auf der Speisekarte“26:33Quelle: BILD20.04.2026Noch schärfer wird Nikel beim Blick auf Trumps Bilanz: „Ich habe noch keinen Konflikt gesehen, der von ihm längerfristig wirklich gelöst wurde.“ Trumps Strategie: Kurzfristige Deals statt echter Lösungen. Das sei „brandgefährlich“.Amerika will nicht länger Weltpolizist spielenNikel warnt: Trump ist nicht das einzige Problem. In den USA habe sich das Denken verändert. „Wir wollen nicht mehr für die Welt bezahlen“, sagten viele US-Bürger und -Politiker: „Wir wollen nicht der Weltpolizist sein.“ Diese Haltung gehe weit über Trump hinaus.Für Europa bedeutet das „mehr Verantwortung“, so Nikel. Und mehr Risiko. Deutschland alleine sei überfordert: „Deutschland kann das allein nicht schaffen.“ Europa müsse zusammenstehen. Und vo...





