Europäische Raumfahrt: Das Magnetfeld der Erde soll sichtbar werden
•Europäische Raumfahrt : Das Magnetfeld der Erde soll sichtbar werdenVon Jan Schiefenhövel03.04.2026, 17:48Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenBlick von oben: Der Satellit Smile wird sich auf ei...
•Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Mit einer neuen Satellitenmission will die Europäische Raumfahrtagentur (ESA) das unsichtbare Magnetfeld der Erde sichtbar machen.
•Die Daten, die der Flugkörper mit dem Namen Smile sammeln wird, sollen darüber Aufschluss geben, wie der energiereiche Sonnenwind den magnetischen Schutzschild der Erde verformt, wie die ESA-Fachleute...
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Europäische Raumfahrt : Das Magnetfeld der Erde soll sichtbar werdenVon Jan Schiefenhövel03.04.2026, 17:48Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenBlick von oben: Der Satellit Smile wird sich auf einer Umlaufbahn in Form einer Ellipse bewegen.European Space Agency (ESA)Mit dem Satelliten Smile will die Europäische Raumfahrtagentur erkunden, wie der energiereiche Sonnenwind auf das Magnetfeld der Erde einwirkt und Polarlichter leuchten lässt. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Mit einer neuen Satellitenmission will die Europäische Raumfahrtagentur (ESA) das unsichtbare Magnetfeld der Erde sichtbar machen. Die Daten, die der Flugkörper mit dem Namen Smile sammeln wird, sollen darüber Aufschluss geben, wie der energiereiche Sonnenwind den magnetischen Schutzschild der Erde verformt, wie die ESA-Fachleute mitgeteilt haben.Der Start ist für den 9. April vorgesehen, die europäische Rakete Vega-C soll den Satelliten in die Umlaufbahn der Erde tragen. Die Mission ist auf drei Jahre angelegt. Für das Vorhaben kooperiert die Europäische Raumfahrtagentur mit der Chinesischen Akademie der Wissenschaften. Die Kosten von 260 Millionen Euro übernehmen die beiden Organisationen zu gleichen Teilen, wie die ESA an ihrem deutschen Standort in Darmstadt bekannt gegeben hat.Die Mission wird zum ersten Mal ein Gesamtbild davon liefern, wie der Sonnenwind geomagnetische Stürme auslöst und damit auf das Magnetfeld der Erde einwirkt, wie Walfried Raab, leitender Ingenieur der ESA, erläuterte. Nach seinen Worten löst der energiegeladene Sonnenwind die Polarlichter aus. Auch dieses Phänomen wird mit der Mission erforscht. Aus den Erkenntnissen wollen die Europäischen Raumfahrer ableiten, wie sich Satelliten, Astronauten und die Infrastruktur auf der Erde besser vor der Aktivität der Sonne schützen lassen.Satellit misst RöntgenstrahlungDafür ist der dreieinhalb Meter große und gut zwei Tonnen schwere Satellit mit vier Instrumenten ausgestattet, wie Raab sagte. Je eine Kamera nim...المصدر: FAZ | Source: FAZ
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