Erste Bundespräsidentin?: Ilse Aigner wäre ein Novum
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Erste Bundespräsidentin? : Ilse Aigner wäre ein Novum Ein Kommentar von Stephan Löwenstein24.04.2026, 18:26Lesezeit: 1 Min.Bildbeschreibung ausklappenStärken sie einander den Rücken? Aigner und Söder, hier beim Sommerempfang des bayerischen Landtags im Schloss Schleißheim 2023dpaIn Union und SPD halten manche die CSU-Politikerin für eine gute Bundespräsidentin. Jetzt bekundet auch Söder Sympathie. Ob sich Aigner darüber freuen kann? Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Würde Ilse Aigner zur Bundespräsidentin gewählt, so wäre das ein Novum: das erste CSU-Mitglied als Staatsoberhaupt. Roman Herzog stammte zwar aus Landshut, gehörte aber der CDU an, ebenso die vier weiteren Bundespräsidenten aus der Union.Viele ernsthafte Anläufe, einen christlichsozialen Politiker in das höchste Amt im Staat zu bekommen, hat es bislang gar nicht gegeben, im Unterschied zu Ambitionen, Kanzler zu werden. Nun sind Stimmen laut geworden, die sich für Aigner starkmachen oder zumindest ihre charakterlichen und ausgleichenden Fähigkeiten loben, und zwar aus der Union wie der SPD.Früh genannt, oft verbranntDas klingt angesichts der absehbaren Mehrheitsverhältnisse in der Bundesversammlung verheißungsvoll. Provokantere Politiker wie beispielsweise Julia Klöckner würden sich da schwerer tun. Auch Markus Söder hat seine Unterstützung, ja Sympathie für Aigner bekundet. Als CSU-Chef hat er dazu etwas zu sagen.Nun gibt es die Erfahrung, dass oft verbrannt ist, wer zu früh ins Rennen geschickt wird.Mehr zum ThemaSteinmeier-NachfolgeSöder nennt Aigner – und kommt Merz zuvor





