Engie aus Frankreich: Dieser Energieriese surft auf der Elektrifizierungswelle
✨ AI Summary
🔊 جاري الاستماع
Engie aus Frankreich : Dieser Energieriese surft auf der ElektrifizierungswelleVon Niklas Záboji, Paris23.04.2026, 11:59Lesezeit: 4 Min.Bildbeschreibung ausklappenUnabhängig vom Gaspreis: Batteriepark von Engie im belgischen VilvoordeAFPDie Chefin des Engie-Konzerns wirbt vehement dafür, die Energiekrise als Chance zu begreifen. Analysten betrachten den Konzern nicht länger skeptisch.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Die Energiekrise könnte Europas Souveränität beflügeln – und damit Unternehmen, die längst in großem Stil auf Wind, Sonne, Netze, Batterien und „grüne“ Gase setzen. Eines davon ist Engie. Frankreichs drittgrößter Energiekonzern neben Électricité de France und Totalenergies ist schon heute in der gesamten Wertschöpfungskette der Strom- und Gaswirtschaft aktiv und betreibt Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von rund 100 Gigawatt. Davon entfällt etwas mehr als die Hälfte auf erneuerbare Anlagen sowie Batteriespeicher.Engie wirbt denn auch vehement dafür, die Krise als Chance zu begreifen. Wenn die Europäer ihre Abhängigkeit von unsicheren und teuren Gaslieferungen aus den Golfstaaten reduzierten, hülfen sie gleichermaßen dem Klima und sänken ihre Kosten. „Je mehr erneuerbare Energien Sie haben, desto immuner sind Sie gegen die hohen Gaspreise“, sagte die Engie-Vorstandschefin Catherine MacGregor am Dienstag im Pariser Journalistenclub AJEF. Italien mit seinem hohen Anteil von Gas im Erzeugungsmix etwa habe aktuell höhere Stromkosten als die Nordeuropäer.Maßgeschneidertes Angebot der EnergiequellenDabei kommt Engie im Gegensatz zu reinen Ökostromerzeugern zupass, auch die dazugehörige Begleitinfrastruktur im Portfolio zu haben. Das meint Batteriespeicher und Netze, vor allem aber die für wind- und sonnenarme Stunden immer wichtiger werdenden Gaskraftwerke. Je nach länderspezifischem Erzeugungsmix können die Franzosen also passgenau liefern. „Gas bleibt wichtig“, betonte MacGregor. Das gelte nicht zuletzt für Biomethan, das aus...





