„Ein Herz für Kinder“-Projekt - Von der Krebs-Station zurück auf den Sportplatz
•„Ein Herz für Kinder“ ermöglicht Sport-Therapien in sechs deutschen Unikliniken: Wenn der Klinik-Flur zum Sportplatz wirdDank einer besonders großzügigen Spende der Dietmar Hopp StiftungSporttherapeut...
•Mattis hatte gerade eine Knochenmarktransplantation hinter sich – nicht unbedingt der Moment, in dem man an Sport denkt.Vor der Scheibe hielt Sporttherapeut Simon einen Fußball hoch.
•„Da wusste ich, dass ich was machen muss, um wieder Fußball spielen zu können“, sagt Mattis heute, knapp ein Jahr später.
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„Ein Herz für Kinder“ ermöglicht Sport-Therapien in sechs deutschen Unikliniken: Wenn der Klinik-Flur zum Sportplatz wirdDank einer besonders großzügigen Spende der Dietmar Hopp StiftungSporttherapeut Simon Elmers (38) und Mattis (11) spielen auf dem Gang der Uniklinik Hamburg (UKE) FußballFoto: Henning SchaffnerKatrinWeusterHannesKohlmaierHenningSchaffnerDanielaPfad20.04.2026 - 07:58 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenHamburg – Erstmals sah Mattis (11) seinen Sporttherapeuten Simon Elmers (38) durch die Scheibe der Isolierstation. Mattis hatte gerade eine Knochenmarktransplantation hinter sich – nicht unbedingt der Moment, in dem man an Sport denkt.Vor der Scheibe hielt Sporttherapeut Simon einen Fußball hoch. „Da wusste ich, dass ich was machen muss, um wieder Fußball spielen zu können“, sagt Mattis heute, knapp ein Jahr später. Es geht ihm wieder gut, dreimal pro Woche geht der Schüler aus Hamburg kicken. „Simon war mein Trainer“, sagt Mattis. „Er hat mich wieder fit gemacht.“Mattis litt an einer so seltenen wie gefährlichen Knochenmarkserkrankung: einem Myelodysplastischen Syndrom - dabei ist die Bildung gesunder Blutzellen gestört, ähnlich wie bei Blutkrebs. Eine Knochenmarkspende seines Bruders Leo (14) rettete ihm das Leben. „Normalerweise geht es den Kindern richtig schlecht“, sagt Simon Elmers, der als Sporttherapeut im UKE arbeitet. „Ich versuche zunächst, Vertrauen aufzubauen, und schaue mir das Bewegungsverhalten vor und nach der Krankheit an.“ Sein Ziel: die Kinder schnell wieder für Bewegung zu begeistern. Um Mattis zu motivieren, brauchte es nicht viel. Beide spielten sofort Fußball mit einem Luftballon. Ihr Stationsrekord: 426 Kopfbälle.Um Mattis gleich nach der heftigen Therapie zu motivieren, spielte Simon mit ihm Luftballon-FußballFoto: Henning SchaffnerProjekt „SPRUNGbrett“ hilft kranken KindernDass Mattis mit Simon trainieren konnte, verdankt er dem Sport-Projekt „SPRUNGbrett“. Es ermöglicht individuell zugeschnittene Sporttherapie f...المصدر: Bild | Source: Bild
ملاحظة تحريرية | Editorial Note: نُشر هذا المقال في الأصل بواسطة Bild. خبر (Khabr) هي منصة إعلامية أردنية مرخّصة تعمل بالذكاء الاصطناعي. نضيف قيمة تحريرية من خلال: تحليل ذكي للأخبار، ملخصات تلقائية، رواية صوتية بالذكاء الاصطناعي، ترجمة متعددة اللغات، وتدقيق الحقائق. هدفنا جعل الأخبار أكثر وضوحاً وسهولةً للقارئ العربي.
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