E-Mobilität in Wiesbaden: Ohne Ladepunkte funktioniert E-Mobilität nicht
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E-Mobilität in Wiesbaden : Ohne Ladepunkte funktioniert E-Mobilität nicht Ein Kommentar von Jochen Remmert05.05.2026, 19:39Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenIm Parkhaus am Elsässer Platz in Wiesbaden sind alle 429 Stellplätze mit einer E-Ladeeinheit ausgestattet.Frank RöthDie hessische Landeshauptstadt Wiesbaden will die E-Mobilität vorantreiben. Erste Erfolge sind zu sehen. Aber es gibt noch viel zu tun. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Wie sich Elektromobilität effizient und bürgernah ausbauen lässt, zeigt das Beispiel des Parkhauses am Elsässer Platz in Wiesbaden. 429 Stellplätze bietet das als Quartiersgarage konzipierte Parkhaus, jeder einzelne Platz mit einer eigenen Lademöglichkeit für Elektrofahrzeuge. Auf diese Weise haben auch Mieter aus den Mehrfamilienhäusern des Quartiers die Möglichkeit, sich für ein Auto mit Elektromotor zu entscheiden. Allein mit Ladepunkten an den Straßenrändern lässt sich eine Umorientierung hin zur Elektromobilität nicht so leicht realisieren.In Stadtvierteln, in denen Ein- oder Zweifamilienhäuser dominieren, ist die Schaffung einer Ladeinfrastruktur mit privaten Wallboxen kein Problem. Man kann es den Bewohnern mit einem kleinen Zuschuss noch etwas attraktiver machen. Die Praxis hat sich bewährt. Zudem sind die Preise für Wallboxen in den vergangenen Jahren deutlich gesunken, und auch die Preise für E-Autos sind auf dem Weg der Normalisierung.Quartierparkhaus voller Ladestationen als IdealfallWenn man also die Elektromobilität im Sinne eines effizienten Klimaschutzes möglichst rasch vorantreiben will, muss man alle Möglichkeiten nutzen, um mehr Lademöglichkeiten zu schaffen — wenn es möglich ist, auch mit optimal ausgestatteten Quartierparkhäusern.Mehr zum ThemaWeitere Ladepunkte NötigWiesbaden sieht sich bei E-Mobilität in Spitzengruppe





