Die Börsenwoche: Verlockende Kaufkurse
Die Börsenwoche : Verlockende KaufkurseVon Inken Schönauer17.04.2026, 14:59Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenAuf dem ParkettReutersWer seine Aktienanlage an den geopolitischen Unsicherheiten zwischen Krieg und Waffenruhe ausrichten will, dürfte gut beschäftigt sein. Lohnt sich der Aufwand?Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Der Dax steht am Ende einer bewegten Woche wieder bei gut 24.000 Punkten. Der Wochenstart hatte vieles, was ihn zu einem geschichtsträchtigen „schwarzen“ Montag hätte machen können. Bröckelnde Waffenruhe, gescheiterte Verhandlungen und dann ein US-Präsident Donald Trump, der die blockierte Straße von Hormus einfach zusätzlich noch selbst mit US-Streitkräften blockieren wollte.Die amerikanischen Fernsehmoderatoren Jimmy Kimmel und Stephen Colbert haben derzeit Eins-a-Material, um ihre Sendungen zynisch zu bestücken. Allein, es war in der schlichten Sache überhaupt nicht lustig. Mit Spannung schauten die Investoren am Montag auf die Börsen. Schon Asien startete moderat, in Europa gaben die Kurse leicht nach, selbst an der Wall Street blieb Panik aus. Man fragt sich, warum.Erratisches VerhaltenDas Verhalten der US-Regierung ist stets so erratisch, dass sich kaum einer einen Reim darauf machen kann. Also verlassen sich Anleger auf sich selbst. Die greifen dann beherzt zu, wenn nachgebende Aktienkurse eine Chance auf Gewinne versprechen.Die Kunst ist und bleibt es, die richtigen Aktien zu erkennen. „Die Ausgangslage für Europa 2026 ist ambivalent“, sagt Marcus Weyerer vom Vermögensverwalter Franklin Templeton. Bewertungsvorteile seien vorhanden, Gewinnwachstum sei enttäuschend, fiskalische Impulse strukturell vielversprechend, aber noch nicht in Zahlen sichtbar. „Und niemand weiß, ob sich diese Impulse wirklich überzeugend auf die Unternehmensgewinne durchschlagen.“ Er sagt aber auch: Wer auf den Beweis wartet, kauft zu spät.Zweifellos hängt der Panikmodus von Investoren an der Entwicklung des Ölpreises. Der...المصدر: FAZ | Source: FAZ
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