DGB-Forderung - Merz soll direkt mit Öl-Multis sprechen
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DGB-Forderung: Merz soll direkt mit Öl-Multis sprechenVerdonnert er die Chefs der Benzinkonzerne zum Termin im Kanzleramt? Friedrich Merz (70, CDU)Foto: ddp/EPAFlorianKainDianaKassal14.04.2026 - 17:58 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenBerlin – Der Beschluss der Bundesregierung für den Tankrabatt steht. Aber immer mehr Experten zweifeln daran, dass die Öl-Multis die Steuersenkung (17 Cent/Liter) komplett an die Autofahrer weitergeben werden. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert deshalb, dass der Kanzler die Öl-Multis in sein Amt zitiert und von ihnen verlangt, dass der Tankrabatt „vollständig bei den Autofahrern und Betrieben“ ankommt.Vorstand Stefan Körzell (63) sagte BILD, Friedrich Merz persönlich müsse den Mineralölkonzernen „unmissverständlich klarmachen: Schluss mit den Tricksereien!“ Sein Credo: „Wir dürfen nicht zulassen, dass sich wenige Konzerne auf Kosten unserer Volkswirtschaft bereichern.“Ölkonzerne müssen Preise rechtfertigenCSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann (51) hielt dem entgegen, dass „von Anfang an“ die Ölkonzerne in Gespräche eingebunden gewesen seien. Er verstehe auch die Äußerungen von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche so, „dass sie Gespräche führt“. ABER: „Trotzdem konnten die Ölkonzerne ihre Preisgestaltung bisher nicht ausreichend erklären.“ Genau darum habe die Bundesregierung jetzt das Kartellrecht „deutlich verschärft“. Im Kern werden die Konzerne verpflichtet, ihre Preiserhöhungen viel genauer zu begründen. Dabei gilt: Die Konzerne müssen jetzt selbst beweisen, dass ihre Preise gerechtfertigt sind.Skeptisch: CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann (51)Foto: Christoph Soeder/dpaExperte Thorsten Alsleben (54), Chef der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, hält ebenfalls nichts von der DGB-Idee, die Öl-Multis im Kanzleramt antanzen zu lassen. Er zu BILD: „Ölkonzerne sind ihren Aktionären verpflichtet und nicht der Bundesregierung. Deshalb bringt das nichts, wenn der Kanzler sie zum Gipfel lädt. Er sollte...





