Desinformation durch KI: Die Bots haben jetzt Lokalkenntnis
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Desinformation durch KI : Die Bots haben jetzt LokalkenntnisVon Friederike Haupt, Berlin02.06.2026, 15:43Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenDiese Frau ist KI-erzeugt und gegen „Altparteien“LarissaWagt/X, KI-generiertEine Frau aus Senftenberg postet Selfies, Alltagsbeobachtungen und wirbt für die AfD. Eine normale Bürgerin? Nein, Desinformation. Die Frau gibt es nicht.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Der Verfassungsschutz in Brandenburg warnt vor einem neuen Trend in Sachen Desinformation. Dabei versuchten aus- und inländische Akteure, Debatten vor allem auf regionaler Ebene zu beeinflussen. Dabei passten sie große Themen – etwa Migration – regional an, wählten emotionalisierende Aspekte und imitierten seriöse Quellen.Das können etwa relativ kleine Accounts in sozialen Netzwerken sein, da diese unabhängig wirken. Wenn Themen regional gekoppelt würden, steige „aufgrund der Anschlussfähigkeit die Chance ihrer Weiterverbreitung“, heißt es im Brandenburger Verfassungsschutzbericht für 2025. Er wird am Freitag veröffentlicht; das Kapitel zur Desinformation wurde vorab ausgekoppelt. F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.A.Z. bei Google bevorzugen Russen und deutsche ExtremistenNeben russischen Akteuren nutzen auch deutsche Extremisten diese Methoden. Dabei wird immer öfter KI eingesetzt. Sie kann als „Gefühlsverstärker“ wirken, zum Beispiel wenn sie Bilder nationaler Symbole, entmenschlichende Darstellungen oder visuelle Geschichten über „Bedrohung“ und „Niedergang“ erzeugt. Den Verfassungsschützern zufolge sind sie auf maximale Verbreitung getrimmt und wirken wie Keile in regionalen Konflikten, etwa beim Streit um Flüchtlingsheime oder den Strukturwandel in der Lausitz. Brandenburg ist ländlich geprägt, deswegen verfängt dort das Angebot regionaler Informationen besonders gut.Mehr zum ThemaAm Beispiel ArmeniensWie Putins Bots versuchen, Wahlen zu beeinflussen





