Der Riese leidet noch immer - Wann wird Buckelwal Timmy erlöst?
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Der Riese leidet noch immer: Wann wird Buckelwal Timmy endlich erlöst?Expertin erklärt, warum Rettung und Sterbehilfe nicht möglich sindDer Buckelwal ist vor der Insel Poel gestrandet und wird von einem Sprinkler mit Wasser benetzt. Das Foto zeigt ihn am KarsamstagFoto: MArtin BrinckmannTilBiermann04.04.2026 - 17:15 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenWismar (Mecklenburg-Vorpommern) – Der gestrandete Buckelwal Timmy liegt vor der Insel Poel bei Kirchdorf und verendet qualvoll. Sein geschundener Rücken glitzert in der Sonne. Die Feuerwehr hat neben ihm einen Wassersprinkler aufgebaut, um durch Sprühnebel seine aufgeplatzte Haut in der Sonne wenigstens ein bisschen zu kühlen. Laut Meeresbiologen ist es das Letzte, was sie für ihn machen können. Denn Timmy hat nicht mehr die Kraft, sich zu befreien und 700 Kilometer in den Atlantik zu schwimmen.Der Meeresriese liegt ganz ruhig in der sogenannten Kirchsee der Wismarer Bucht. Er ist zwölf Meter lang, wiegt 13 Tonnen und wurde am 3. März zum ersten Mal in der Ostsee gesichtetFoto: Florian Manz/Greenpeace Germany/dpaWieso ist der Wal schwach und in der Ostsee gestrandet? Daniela von Schaper (32), Sprecherin von Greenpeace, zu BILD: „Es wird vermutet, dass er Heringsschwärmen in der Ostsee gefolgt ist. Aber die ist überfischt, die Nahrung knapp. Wir wissen nicht, wann er das letzte Mal gefressen hat.“In seinem Maul befinden sich zudem Reste eines Stellnetzes. Seine Haut ist durch den geringen Salzanteil in der Ostsee aufgequollen. Da er auf dem Boden liegt, zerquetscht sein Körpergewicht (13 Tonnen) die Organe. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis er stirbt.Ist Timmy wirklich nicht zu retten?Was sagen Experten zu Rettungsideen mit Luftkissen und großen Netzen, auf denen Timmy laut Laien doch Richtung Nordsee gezogen werden könnte? Von Schaper: „Damit würde man dem Tier massiv schaden. Das kommt nicht in Betracht – für uns nicht und nicht für die Wissenschaftler der zuständigen Institute. Wir glauben, dass keine we...





