Depression und Einsamkeit: Warum man mit Fremden plaudern sollte
✨ AI Summary
🔊 جاري الاستماع
FAZ+Depression und Einsamkeit : Warum man mit Fremden plaudern sollteVon Johanna Kuroczik26.05.2026, 07:16Lesezeit: 8 Min.Bildbeschreibung ausklappenIn den 1950ern war Einkaufen eine soziale Aktivität. Heute kann man sich alles liefern lassen.Popperfoto via GettyDie meisten Menschen trauen sich nicht, mit Unbekannten zu sprechen. Dabei ist Small Talk wichtig für die psychische Gesundheit – und einfacher als gedacht. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Wie wichtig der Kontakt zu Fremden für unsere geistige Gesundheit ist, merkte Wissenschaftlerin Gillian M. Sandstrom an einem Hot-Dog-Stand. Als sie studierte, fühlte sie sich auf dem Campus zunächst fremd. Auf dem Weg zu ihrem Labor kam sie an einem solchen Stand vorbei. Irgendwann begann die Besitzerin, ihr zuzulächeln und zur Begrüßung zu winken. Sandstrom winkte zurück. Wenn die „Hot Dog Lady“ mal nicht da war, fühlte sich Sandstrom unwohl. „Der Tag war nicht stimmig“, sagte sie. Obwohl sie nie miteinander sprachen und Sandstrom nie einen Hot Dog kaufte, gab ihr diese Fast-Fremde ein Gefühl von Sicherheit. FAZ+ Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 € Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 € Mit einem Klick online kündbar WEITER WEITER Login Quelle: F.A.S.Artikelrechte erwerben Johanna KuroczikRedakteurin im Ressort „Wissenschaft“.TeilenVerschenken Merken Drucken Anhören Zur StartseiteSchlagworte:USAAlle Themen





