Darum hält sich Schwesig bei Timmy raus - Kein Wahlkampf mit dem Walkampf
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Darum hält sich Schwesig bei Timmy raus: Kein Wahlkampf mit dem WalkampfManuela Schwesig (51, SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, spricht im Deutschen BundestagFoto: Elisa Schu/dpaDanielPetersAngelikaHellemannJosefForster23.04.2026 - 22:01 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenWismar/Schwerin – Seit mehr als drei Wochen kämpft Buckelwal Timmy vor der Insel Poel um sein Leben. Immer an seiner Seite: Till Backhaus (SPD), Umwelt- und Landwirtschaftsminister in Mecklenburg-Vorpommern. Auffällig rar macht sich die Ministerpräsidentin. Warum erklärt Manuela Schwesig (SPD) die Timmy-Rettung nicht zur Chefinnen-Sache? Schließlich steht im September die wichtige Landtagswahl an.„Das Thema geht den Leuten hier inzwischen auf den Sack“, sagt ein Beamter aus der Landesregierung zu BILD. Die Menschen vor Ort hätten ganz andere Probleme: Erhalt und Schaffung von Arbeitsplätzen und die gestiegenen Kosten beim Tanken oder Einkaufen. Schwesig kümmert sich lieber um BenzinpreiseSchwesig, so berichtet ein Regierungsinsider, hat dafür ein feines Gespür: Sie fordert öffentlichkeitswirksam von der Bundesregierung Maßnahmen gegen die hohen Spritpreise. Aber beim Wal schweigt sie, denn die Rettungsaktionen spalten die Wähler. Die Ministerpräsidentin soll geradezu froh über den Timmy-Tatendrang ihres Ministers sein. So hält Backhaus ihr den Rücken frei für einen brettharten Wahlkampf. Hauptgegner: die AfD. In Umfragen liegt die Rechtsaußen-Partei zwischen 34 und 37 Prozent, die SPD gerade mal bei 23 bis 26 Prozent.Mann der Stunde: Umweltminister Till Backhaus (67) ist bei der Wal-Rettung im DauereinsatzFoto: AFPAuch Schwesigs Hauptgegner, die AfD, hält sich bei Timmy auffallend bedeckt. Landeschef Leif-Erik Holm (55) zu BILD: „Man hat schon den Eindruck, dass der SPD-Minister hier vor allem versucht, beim Publikum zu punkten. Wir haben uns bei dem Thema bewusst zurückgehalten. Mögen seriöse Forscher den besten Weg für Timmy finden.“Das wahre Problem im Nordosten s...





