CSU-nahe Stiftung: Klaus Holetschek soll Seidel-Stiftung leiten
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CSU-nahe Stiftung : Klaus Holetschek soll Seidel-Stiftung leitenVon Timo Frasch, München09.06.2026, 16:08Lesezeit: 1 Min.Bildbeschreibung ausklappenKlaus Holetschek (links), Vorsitzender der CSU-Fraktion im Landtag, und Markus Söder, Ministerpräsident von Bayern, im Januar in Bad StaffelsteindpaNach dem Willen von CSU-Chef Markus Söder soll Klaus Holetschek die Führung der Hanns-Seidel-Stiftung übernehmen – und sie zum Thinktank ausbauen.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Die der CSU nahestehende Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) soll eine neue Führung bekommen. Wie die F.A.Z. aus Parteikreisen erfuhr, wird der schwäbische Europa-Abgeordnete Markus Ferber (CSU), der seit 2020 an der Spitze der Stiftung steht, sein Amt abgeben. Übernehmen soll der Vorsitzende der Landtagsfraktion, Klaus Holetschek, der seit Langem eng mit der Stiftung verbunden ist. So war er früher Referent für journalistische Nachwuchsförderung bei der HSS. Der Vorsitzende des Bezirksverbands Schwaben soll auch weiterhin die Landtagsfraktion führen.Dem Vernehmen nach wollte Parteichef Markus Söder eine Neubelebung der Stiftung, mit deren Arbeit intern wie extern Unzufriedenheit herrschte. Der Wechsel entspricht dem momentanen Bemühen des bayerischen Ministerpräsidenten, in seiner Politik ernsthafter zu werden. Ziel war und ist es, die Stiftung zu einem agilen Thinktank auszubauen; dies ist Ferber offenbar nicht gelungen. Auch wird ihm zur Last gelegt, dass er das Wirkungsfeld der Stiftung eher eingeengt statt in die Partei und Gesellschaft hinein erweitert habe.Mehr zum ThemaFAZ+Soziologe Dirk Kaesler„Und dann kam Helene Fischer – das war wie eine Befreiung“




