Commerzbank: Stopp-Signal an die Unicredit
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Commerzbank : Stopp-Signal an die Unicredit Ein Kommentar von Daniel Schleidt20.05.2026, 18:34Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenWill standhaft bleiben: Bettina Orlopp, Vorstandsvorsitzende der CommerzbankJanek StempelAuf der Commerzbank-Hauptversammlung wächst der Widerstand gegen Übernahmepläne durch Unicredit. Mitarbeiter warnen vor Jobabbau – und Folgen für Frankfurt. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Formal lässt sich die Übernahme der Commerzbank durch die italienische Großbank Unicredit kaum mehr verhindern. So ehrlich muss man sein. Die Mailänder haben sich schon 30 Prozent der Anteile gesichert, können über Derivate auf weitere zugreifen und haben derzeit viele Trümpfe in der Hand, um den Traum ihres Chefs Andrea Orcel, bald mithilfe der Commerzbank noch größer zu werden, zu verwirklichen.Trotzdem war die Hauptversammlung des 156 Jahre alten Frankfurter Konzerns am Mittwoch ein weiteres deutliches Signal in Richtung Mailand, dass das Vorhaben innerhalb des Unternehmens nicht gewünscht ist. Vor allem das Auftreten zahlreicher Mitarbeiter und ihr deutlich zum Ausdruck gebrachter Protest gegen die Unicredit-Pläne haben Wirkung gezeigt. Die klare Haltung von Aufsichtsrat, Vorstand, Mitarbeitern und zahlreichen Aktionärsvertretern, die sich gegen das Vorhaben aussprachen, sollte Unicredit-Chef Orcel zu denken geben. Denn Zusammenschlüsse stellen auch für den übernehmenden Konzern ein großes Risiko dar. Ein Zusammengehen würde die Unicredit viel Geld kosten, und das ohne eine Garantie, dass die erhofften Vorteile auch tatsächlich Realität werden.Mehr zum ThemaHauptversammlungCommerzbank-Mitarbeiter protestieren gegen Unicredit





