Chinesische Plattform: EU verhängt Bußgeld von 200 Millionen Euro gegen Temu
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Chinesische Plattform : EU verhängt Bußgeld von 200 Millionen Euro gegen TemuVon Werner Mussler, Brüssel28.05.2026, 12:00Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenUmstrittene App: Die chinesische Plattform steht in der Kritik, unter anderem durch die EU.dpaDer chinesische Plattformkonzern hat gegen europäisches Recht verstoßen. Wird er wegen der EU-Strafe sein Geschäftsmodell ändern?Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Die EU-Kommission hat gegen den chinesischen Plattformanbieter Temu ein Bußgeld von 200 Millionen Euro verhängt, weil dieser gegen das EU-Gesetz für digitale Dienste (Digital Services Act, DSA) verstoßen habe. Das Unternehmen sei nicht in der Lage, die „systemischen Risiken“ zu identifizieren und zu beurteilen, die von den auf ihrer Verkaufsplattform gehandelten illegalen Produkten ausgingen, teilte die EU-Behörde mit. Das Wohl der Konsumenten sei gefährdet, wenn diese bei Temu einkauften. Sie seien unverändert der Gefahr ausgesetzt, auf Artikel zu stoßen, die nicht den EU-Produktstandards entsprechen. Betroffen seien etwa Babyspielzeuge oder Elektronikprodukte.Temu steht auf der Liste mächtiger Digitalkonzerne, gegen welche die Kommission schnell nach dem DSA vorgehen kann. Das Gesetz verpflichtet die Konzerne, von sich aus gegen illegale Praktiken auf ihren Plattformen vorzugehen.Die zuständige Kommissions-Vizepräsidentin Henna Virkkunen sagte, die im DSA angelegte Risikoabschätzung sei keine Pflichtübung, sondern der Kern des Gesetzes. Temu unterschätze konkrete Risiken systematisch und sei zu oberflächlich. „Behörden, Nutzer und die ganze Öffentlichkeit werden von Temu im Dunkeln darüber gelassen, welche Gefahr für die Verbraucher von einzelnen Produkten ausgeht.“ Es sei höchste Zeit, dass das Unternehmen endlich das Gesetz befolge. F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.A.Z. bei Google bevorzugen EU: Viele Artikel enthielten verbotene ChemikalienKonkret wirft die Kommission dem Unternehmen vor, dass s...





