Bundesregierung plant Zuckersteuer
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Bundeshaushalt Bundesregierung plant Zuckersteuer Am Mittwoch will das Kabinett die Eckwerte des Haushalts 2027 beschließen. Geplant ist daneben offenbar auch eine Abgabe auf zuckerhaltige Getränke. 28.04.2026, 13.48 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Zuckerhaltige Getränke im Kühlregal (Symbolbild) Foto: Sam Hodgson / REUTERS if (typeof(Event) === 'function') {window.dispatchEvent(new Event('POLYGON_DOM_LARGEST_CONTENTFUL_PAINT_READY'));} Die Bundesregierung plant die Einführung einer »Zuckerabgabe«. Zur Konsolidierung des Haushalts ist daneben eine Erhöhung der Alkohol- und Tabaksteuer sowie der Abbau von Finanzhilfen geplant, wie es aus Kreisen des Finanzministeriums hieß.Hintergrund sind Empfehlungen einer Kommission für die Reform zur Entlastung der gesetzlichen Krankenversicherungen. Das von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) eingesetzte Gremium schlug dafür unter anderem auch die Einführung einer gestaffelten Steuer auf zuckergesüßte Erfrischungsgetränke wie Colas und Limonaden vor. In den Kreisen des Finanzministeriums ist nun von einer Abgabe die Rede. Abgabe soll Krankenversicherung entlastenFoodwatch-Expertin Luise Molling sagte: »Eine Zuckersteuer zahlt sich doppelt aus: Sie senkt ernährungsbedingte Krankheitskosten und bringt Einnahmen, die in bessere Gesundheitsvorsorge investiert werden können.« Ein aktueller Appell, den laut Foodwatch 4000 Ärztinnen und Ärzte unterstützen, richtet sich dazu auch an die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten. Im Bundesrat wird derzeit über eine Initiative Schleswig-Holsteins für eine Zuckersteuer beraten. Die Abgabe soll ab dem Jahr 2028 greifen und laut dem Entwurf des Gesundheitsministeriums, der dem SPIEGEL vorliegt, schätzungsweise rund 450 Millionen Euro einbringen. Das Geld werde wiederum bei der gesetzlichen Krankenversicherung zur Entlas...





