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Bund zahlt fürs Kutter-Verschrotten - Krabbenbrötchen bald wieder teurer?

سياسة
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2026/05/03 - 08:51 502 مشاهدة
Bund zahlt fürs Kutter-Verschrotten: Krabbenbrötchen bald wieder teurer?Kostbarer Fang: In Zukunft wird es weniger Kutter geben, die Krabben in der Nordsee fangenFoto: picture alliance/dpaDianaKassal03.05.2026 - 10:51 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenEmden – Der Bund zahlt Fischern jetzt Geld dafür, dass sie ihre Kutter verschrotten. 20 Millionen Euro stecken in einer neuen Abwrackprämie für die Nordsee-Fischerei. Vor allem Krabbenkutter sollen verschwinden – die Flotte soll um rund 30 Prozent schrumpfen. Für Verbraucher hat das eine klare Botschaft: Das Krabbenbrötchen dürfte eher teurer werden als billiger.Großes Interesse an PrämieDas Interesse an der Prämie ist riesig. Bis Ende März gingen bereits 48 Anträge ein – mehr, als in der ersten Förderrunde bezahlt werden kann. Viele Fischer wollen raus aus dem Geschäft, viele alte Kutter stehen vor dem Aus.Schon bald könnte sich das Bild an der Küste deutlich verändern. In Niedersachsen und Schleswig-Holstein sollen jeweils sieben bis acht Krabbenkutter stillgelegt werden, dazu kommen einige Plattfischkutter. Ende des Jahres könnten spürbar weniger Boote in den Häfen liegen.Der Grund: Den Fischern fehlt der Platz – und oft auch der Fang. Offshore-Windparks breiten sich aus, Meeresschutzgebiete werden größer, Fangflächen schrumpfen. Gleichzeitig schwanken die Bestände stark, viele Betriebe verdienen kaum noch Geld. Viele Kutter sind alt, teuer – und praktisch unverkäuflich. Für zahlreiche Fischer ist die Prämie deshalb die letzte Chance, überhaupt aufzuhören.Mehr zum ThemaKutter-Kampf in der Nordsee: Holländer fischen uns die Krabben weg!Vor der deutschen Küste tobt ein Kampf um das Millionengeschäft mit der Krabbe.Preise dürften weiter anziehenUnd die Preise? Die dürften weiter steigen. Obwohl es zuletzt viele Krabben gab, haben Händler ihre Lager aufgefüllt, statt die Ware billig auf den Markt zu werfen. Ein zusätzlicher Preistreiber sitzt Tausende Kilometer entfernt: In Marokko, wo ein Großteil der Krab...
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