Bildungsgerechtigkeit: Wieder irrt Hessens SPD in der Bildungspolitik
•Bildungsgerechtigkeit : Wieder irrt Hessens SPD in der Bildungspolitik Ein Kommentar von Carsten Knop19.04.2026, 12:00Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenDelegierte auf dem Landesparteitag der...
•Offenbachs Oberbürgermeister Felix Schwenke fordert Geld statt Dogma.
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Bildungsgerechtigkeit : Wieder irrt Hessens SPD in der Bildungspolitik Ein Kommentar von Carsten Knop19.04.2026, 12:00Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenDelegierte auf dem Landesparteitag der SPD HessenJanek StempelAuf dem SPD-Parteitag in Hessen wird die Gesamtschule abermals zur Profilfrage. Offenbachs Oberbürgermeister Felix Schwenke fordert Geld statt Dogma. Und er hat recht. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Es ist eine allzu vertraute Suchbewegung, die am Wochenende auf dem Landesparteitag der hessischen SPD zu beobachten war. In der schwarz-roten Koalition in Hessen unter der Führung von Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) ringen die Sozialdemokraten um ihr Profil. Die Wahlergebnisse stimmen nicht, zuletzt gab es manche Ernüchterung bei der Kommunalwahl. Und Kaweh Mansoori macht als stellvertretender Ministerpräsident und Wirtschaftsminister vor allem von sich reden, weil es in seinem Ministerium Skandale gibt. Er musste sich schon von zwei Staatssekretären trennen. Der Druck der Basis wächst, sie zeigt es in mageren Stimmergebnissen für die Parteiführung.Was bleibt damit als rettender Anker für die sozialdemokratische Seele? Die Bildungspolitik. Viele Genossen sehen hier das Feld, um sich von der CDU abzugrenzen. Eine realpolitische Einordnung dazu lieferte auf dem Parteitag zum Glück der Offenbacher Oberbürgermeister Felix Schwenke. Schwenkes Auftritt war ein Weckruf: Wer Verantwortung trägt, weiß, dass ideologische Heilsversprechen besonders gerne an der Schulrealität zerschellen.Denn hier ist der problematische Kern des bildungspolitischen Aufbruchs nach dem Rezept der SPD zu finden; er steckt im geradezu uralten SPD-Reflex: der Forderung nach mehr integrierten Gesamtschulen (IGS). Die IGS aber ist eben kein Garant für Bildungsgerechtigkeit, sie ist ein Motor der Gleichmacherei. Wer die Spitze kappt, hebt nicht den Boden an. Das gegliederte Schulsystem, weil es kein weiteres Chaos mehr braucht einschließlich des bestehenden Angebots...المصدر: FAZ | Source: FAZ
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