Betrieb wird endgültig eingestellt - Nordsee-Fähre überlebt Insolvenz nicht
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Betrieb wird endgültig eingestellt: Nordsee-Fähre überlebt Insolvenz nichtDie „Meine Fähre 1“ vor der Nordsee-Insel Norderney. Am 3. Mai fährt sie zum letzten Mal die StreckeFoto: picture alliance/dpaCarinaHunting01.05.2026 - 16:24 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenNorderney – Jetzt ist es amtlich: Ab nächster Woche pendelt die Reederei „Meine Fähre“ nicht mehr zwischen Norddeich und der Nordsee-Insel Norderney! Weil kein Investor gefunden werden konnte, stellt das insolvente Unternehmen den Betrieb endgültig ein.Mehrere Gesellschafter, darunter Hoteliers und eine Stiftung, hatten die Meine Fähre GmbH erst 2022 gegründet. Nach eigenen Angaben hatten sie eine niedrige Millionensumme investiert, um die erste Fähre auf einer Werft in Groningen (Niederlande) bauen zu lassen. Seit Herbst 2024 war die „Meine Fähre 1“ dann im Einsatz, transportierte Personen, Fahrräder und Autos zwischen Norddeich und Norderney. Seit Januar 2026 pendelte zusätzlich die kleinere Personenfähre „Meine Fähre 2“ zwischen der Nordsee-Insel und dem Festland.Wie es zur Pleite der Reederei kamNach eigenen Angaben des Unternehmens war die Fährverbindung gut ausgelastet. Doch die hohen Kosten fraßen die Einnahmen offenbar auf. Am 5. März stellte die Meine Fähre GmbH Insolvenzantrag in Aurich. Daraufhin führte der Insolvenzverwalter Dr. Hans-Joachim Berner Gespräche mit anderen Reedereien, versuchte diese für eine Übernahme zu gewinnen. Ohne Erfolg. Am 3. Mai um 18.30 Uhr soll die letzte Überfahrt stattfinden.Auch Autos konnten auf der Fähre der insolventen Reederei mitfahrenFoto: Volker Bartels/dpaDas sagt der InsolvenzverwalterDr. Berner in einer Mitteilung: „Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Die Summe der Belastungen war letztlich zu hoch und Perspektiven zur dauerhaften Sanierung sind nicht absehbar. Zur Einstellung des Fährbetriebs blieb keine Alternative. Verluste müssen nun einmal endlich sein und die Regelungen des Sanierungsrechts sind dahingehend eindeutig.“Mehr zum T...




