Besucher fütterten Tier zu Tode - Pflegerin: „Das Pferd ist nicht das erste Opfer“
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Besucher fütterten Tier zu Tode: Pflegerin: „Das Pferd ist nicht das erste Opfer“ Rätselhafte Attacken im Gehege GreppinDer weiße Esel Franz wurde 2023 von bislang Unbekannten mit einer Mistgabel misshandelt. Das geschundene Tier hatte Einstichstellen am ganzen KörperFoto: Tiergehege GreppinSimoneBischof16.04.2026 - 11:42 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenBitterfeld-Wolfen (Sachsen-Anhalt) – Ein Pferd zu Tode gefüttert, ein Esel mit einer Mistgabel attackiert, Hakenkreuze auf ein Tier gesprüht – das Tiergehege Greppin in Bitterfeld-Wolfen erlebt eine Welle der Gewalt. Nach dem BILD-Bericht über den Tod von Haflinger Ben meldete sich jetzt Tierpflegerin Katharina Kayser (42): „Das Pferd ist nicht das erste Opfer.“ Alles sei noch viel schlimmer.Wer Ben offenbar mit zu viel Brot fütterte, ist bis heute unklar. Das Lebensmittel löste bei dem Haflinger so starke Schmerzen aus, dass er sich am Ende kaum noch auf den Beinen halten konnte. Schließlich musste ein Tierarzt ihn einschläfern. Zu groß war sein Leid.Haflinger Ben wurde offenbar mit einer großen Menge Brot gefüttert. Das überlebte das Tier nichtFoto: Tiergehege GreppinMehrere Tiere bereits gestorbenEntgegen einer früheren Mitteilung des Tiergeheges Greppin (Sachsen-Anhalt) stellte Kayser klar: „Er ist nicht das erste Tier, das bei uns zu Tode gefüttert wurde. Seit 2016 sind auch mehrere Esel und Ziegen infolge von Koliken und anderen gesundheitlichen Problemen gestorben. Diese standen nachweislich mit ungeeigneter oder übermäßiger Fütterung durch Besucher in Zusammenhang.“Trotz klarer Beschilderung würde das Fütterungsverbot häufig missachtet. Warum? Das ist dem gesamten Team ein Rätsel. „Uns ist wichtig zu betonen, dass die Tiere im Gehege fachgerecht versorgt werden und es ihnen gut geht“, sagte Kayser zu BILD.Esel mit Mistgabel attackiertUm die Tiere zu schützen, wurden bislang sechs Weidekoppeln geschlossen. Doch das war noch längst nicht alles! „Unser weißer Esel Franz wurde Ende 2023 von Fremden...





