Bericht zu den Sonderinvestitionen: Warten auf den großen Schub
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Bericht zu den Sonderinvestitionen : Warten auf den großen Schub Ein Kommentar von Manfred Schäfers01.06.2026, 20:55Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenBahnbaustelle: Ertüchtigte Brücken, erneuerte Schienenwege, eine digitalisierte Infrastruktur sind wichtige Voraussetzungen für ein leistungsfähiges Land.dpaDer Monitoringbericht ist besser als das alte Prinzip, Viel-hilft-viel. Gleichwohl sollte man sich vor der Illusion hüten, dass es der Staat mit seinen Ausgaben allein richten kann. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Wird es gelingen, über einen mit Krediten finanzierten Investitionsschub ein produktiveres, reicheres Land zu gestalten? Oder ganz konkret: Wie viel höher wird das deutsche Bruttoinlandsprodukt in zwölf Jahren sein, wenn die 500 Milliarden Euro Sonderschulden ausgegeben sind? Die Antworten werden von großer Bedeutung für die Erfolgsbilanz der schwarz-roten Koalition sein.Weil eine spätere Rückschau niemandem hilft, der heute verbessern will, was schlecht läuft, gibt es den Monitoringbericht der Bundesregierung zu dem „Sondervermögen“ für Investitionen in die Infrastruktur und die Klimaneutralität. Das ist an und für sich gut. F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.A.Z. bei Google bevorzugen Die Kennzahl zeigt eine teilweise Zielerreichung anWeniger gut sind die Zahlen, auf die der geneigte Leser dort stößt. So heißt es im Bericht vielsagend: Die durchschnittliche Fortschritts- und Wirkungskennzahl für das Sondervermögen zeigt mit 54 Prozent eine teilweise Zielerreichung an. Für Häme ist es gleichwohl zu früh. Das erste Jahr war schließlich ein besonderes. Auf die Bundestagswahl folgte eine Phase des Stillstands. Erst musste eine Regierung gebildet, dann ein Haushalt auf den Weg gebracht werden. Auch müssen sich Abläufe einspielen. Das lässt später bessere Zahlen erwarten.Mehr zum ThemaFAZ+SozialforschungDie Krux mit dem Sondervermögen




