Bei Berlin-Besuch - Schah-Sohn Pahlavi mit Tomate beworfen
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Bei Berlin-Besuch: Schah-Sohn Pahlavi mit Tomate beworfenReza Pahlavi, der Sohn des letzten Schah, wurde in Berlin mit einer Tomate beworfenFoto: Michael Kappeler/dpa23.04.2026 - 13:03 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenBerlin – Eklat um Reza Pahlavi (65)! Der iranische Exil-Kronprinz ist am Donnerstag vor der Bundespressekonferenz in Berlin plötzlich mit roter Flüssigkeit bespritzt worden. Der 65-Jährige hatte gerade eine Pressekonferenz verlassen, als es vor dem Gebäude zum Angriff kam. Die soßenartige Flüssigkeit war auf der Schulter und am Hals Pahlavis zu sehen. Pahlavi ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen: Er winkte seinen Anhängern zu – und stieg anschließend in ein Auto, das sofort davon fuhr. Der mutmaßliche Täter wurde von der Polizei umgehend festgenommen.Zuvor hatte Pahlavi deutliche Worte zur Politik im Iran gefunden. Besonders die Waffenruhe zwischen den USA und Teheran sieht er kritisch. Sein Vorwurf: Der Deal gehe davon aus, dass sich das iranische Regime plötzlich ändern werde. „Ich sehe nicht, dass das passiert“, sagte Pahlavi. Diplomatie habe bereits „genug Chancen“ bekommen.Bundesregierung empfängt Pahlavi nichtBei seinem Berlin-Besuch bleibt Pahlavi politisch außen vor: Er wird keine Regierungsmitglieder treffen. Pahlavi sagte dazu, es sei bedauerlich, dass Regierungsbehörden, die unter Druck stünden, weil sie die Erpressungsversuche der Regimekräfte – etwa durch Geiselnahmen oder andere Bedenken - berücksichtigen müssten, nicht offen seien für einen Dialog mit den Menschen, die die Stimmen des Volkes repräsentierten. „Ich bin nicht hier, um für mich selbst zu werben“, so Pahlavi.Pahlavi ist der Sohn des letzten Schahs, der 1979 nach Massenprotesten aus dem Land vertrieben wurde. Seit fast 50 Jahren lebt er im Exil in den USA – und versucht nun, sich als mögliche Führungsfigur für die Zukunft Irans zu positionieren.Mehr gleich bei BILD.Haben Sie eine Meinung zu diesem Artikel? Hier können Sie uns schreiben.Haben Sie Fehler entd...





