Bärlauch im Wald: In Naturschutzgebieten ist das Ernten verboten
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Bärlauch im Wald : In Naturschutzgebieten ist das Ernten verbotenVon Hans Dieter Erlenbach22.04.2026, 08:45Lesezeit: 1 Min.Bildbeschreibung ausklappenPflücken verboten: Bärlauch im Naturschutzgebiet Kühkopf-KnoblochsaueAnjou VartmannDer Geruch nach Knoblauch ist derzeit in vielen Teilen Südhessens, vor allem rund um das Naturschutzgebiet Mönchbruch im Landkreis Groß-Gerau, wahrzunehmen.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App In der Küche ist Bärlauch eine gerne verwendete Pflanze. In den Wäldern sind in diesen Wochen deshalb viele Menschen unterwegs, die die nach Knoblauch riechenden Blätter sammeln. Doch dafür gelten strenge Regeln. In Naturschutzgebieten wie dem Mönchbruch dürfen die Wege nicht verlassen und Bärlauch deshalb nicht gesammelt werden.Die Förster und die Ordnungsbehörden ertappen trotzdem immer wieder Menschen, die sich nicht nur eine kleine Tasche, sondern den gesamten Kofferraum ihres Autos mit Bärlauch füllen und diesen dann auf Märkten verkaufen. Dafür drohen jedoch erhebliche Strafen. Laut der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Groß-Gerau gilt das generelle Pflückverbot nicht nur im Naturschutzgebiet Mönchbruch, sondern auch rund um den Kühkopf.In Riedstadt entdeckte die Umweltgruppe der Verwaltung kürzlich Sammler, die gleich mehrere Kisten Bärlauch gepflückt und in ein Fahrzeug geladen hatten. Diese sogenannten „Raubsammler“ kommen nach Mitteilung der Unteren Naturschutzbehörde nicht mit einer Ordnungswidrigkeit davon, sondern müssen mit einem erheblichen Bußgeld rechnen.Mehr zum ThemaFAZ+Ab in die BotanikBärlauch, frisch geklaut





