Atomkraft: Jens Spahn bringt Reaktivierung stillgelegter Reaktoren ins Spiel
✨ AI Summary
🔊 جاري الاستماع
Stillgelegte Reaktoren Spahn befeuert Debatte über Atom-Comeback Unionsfraktionschef Jens Spahn bedient die Sehnsucht in CDU und CSU nach einer Rückkehr zur Atomkraft: Er bringt eine Reaktivierung der abgeschalteten Meiler ins Spiel. 16.04.2026, 07.25 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Jens Spahn: »Diese Debatte müssen wir gesellschaftlich führen« Foto: Michael Kappeler / dpa if (typeof(Event) === 'function') {window.dispatchEvent(new Event('POLYGON_DOM_LARGEST_CONTENTFUL_PAINT_READY'));} Vor drei Jahren wurden die letzten drei Kernkraftwerke in Deutschland abgeschaltet. Kanzler Friedrich Merz nannte den Beschluss früherer Bundesregierungen zum Atomausstieg unumkehrbar. Auch Energiekonzerne zweifeln, ob eine Rückkehr zur Atomkraft sinnvoll ist. Doch Unionsfraktionschef Jens Spahn heizt die Debatte erneut an. Er zeigte sich offen für eine Diskussion zur Wiederinbetriebnahme deutscher Atomkraftwerke. Das solle man miteinander prüfen, sagte der CDU-Politiker in Berlin am Rande eines Forschungskongresses der Unionsfraktion vor Journalisten.Er verwies auf Studien, wonach die stillgelegten Reaktoren der vergangenen Jahre »mit um die neun, zehn Milliarden Euro wieder ans Netz gehen könnten. Ich finde jedenfalls, diese Debatte müssen wir gesellschaftlich führen.« In anderen Staaten würden 30 bis 50 Milliarden Euro investiert, um ein neues Kernkraftwerk zu bauen. »Wir könnten mit deutlich weniger unsere gerade abgeschalteten Kernkraftwerke wieder ans Netz bringen. Eine Diskussion ist es in jedem Fall wert.« Auch CSU-Chef Söder hält die Debatte am KöchelnDie Debatte über die Atomkraft hatte zuletzt wieder an Fahrt aufgenommen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte die Abkehr von der Technologie als strategischen Fehler bezeichnet. Kanzler Merz sagte, er teile von der Leyens Einschätzung, fügte aber hi...




