Arme Länder noch ärmer: Das verlorene Jahrzehnt für Arme
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Arme Länder noch ärmer : Das verlorene Jahrzehnt für ArmeVon Winand von Petersdorff, Washington09.06.2026, 22:31Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenHarte Arbeit, wenig Erfolg: Arme Länder holen nicht auf.dpaDie Weltbank warnt, dass die Häufung der globalen Krisen arme Länder aus der Bahn werfe. Doch etwas Hoffnung gibt es auch. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App „Wenn kein Wunder geschieht, werden die Zwanzigerjahre halten, was ihr unheilvoller Beginn verhieß: Sie werden ein verlorenes Jahrzehnt sein – nicht nur für ein paar Ausreißer, sondern für Dutzende Entwicklungsländer.“ Mit diesen Worten beginnt die Weltbank ihren Global-Economic-Prospects-Bericht, den sie am Dienstag veröffentlichte. Fast jedes zweite Entwicklungsland hat demnach bislang das Ziel verfehlt, in den 2020er-Jahren den Einkommensabstand zu den wohlhabendsten Volkswirtschaften der Welt zu verringern.Die Weltbankökonomen schreiben weiter, dass das globale Wachstum in diesem Jahr auf den schwächsten Stand seit fast 20 Jahren fallen werde, wenn man Rezessionen ausklammert: Das erwartete Wachstumsplus beträgt 2,5 Prozent nach 2,9 Prozent im Vorjahr. Nach Kalkulation der Weltbank wird Ende 2026 ein Viertel der Entwicklungsländer ärmer sein als 2019, am Vorabend der Corona-Krise. Dasselbe gelte für ein Drittel der Niedrigeinkommensländer und für die Hälfte der fragilen und von Konflikten betroffenen Volkswirtschaften. Eine seltene Häufung von Krisen spielt dabei nach Einschätzung der Weltbank die zentrale Rolle. F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.A.Z. bei Google bevorzugen Gemäß dem Bericht hat die Schließung der Straße von Hormus die Energiemärkte schwer erschüttert. Der Preis für Brent-Rohöl dürfte 2026 im Schnitt 94 Dollar je Barrel erreichen, das sind 36 Prozent mehr als 2025. Voraussetzung ist, dass die schlimmsten Störungen im Juli abklingen. Auch Düngemittel dürften sich in diesem Jahr deutlich verteuern, mit Folgen für die Lebensmittelpreise. Zusam...



