Arbeitsmarkt kippt auf Corona-Niveau - Job-Schock! Firmen bauen mehr Stellen ab als auf
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Arbeitsmarkt kippt auf Corona-Niveau: Job-Schock! Firmen bauen mehr Stellen ab als aufUnternehmen in Deutschland fahren ihre Personalpläne zurück: Viele Betriebe besetzen weniger Stellen neu oder bauen Jobs abFoto: picture alliance/Westend61JasperBitter29.04.2026 - 09:50 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenBerlin – Deutschlands Arbeitsmarkt gerät unter Druck wie seit der Corona-Krise nicht mehr. Die Unternehmen planen wieder deutlich mehr Stellenabbau als Neueinstellungen. Das zeigt das aktuelle Beschäftigungsbarometer des Münchner Ifo-Instituts: Der Indikator fiel im April auf 91,3 Punkte (März: 93,4). Das bedeutet: Unternehmen stellen weniger ein und bauen häufiger Stellen ab.„Die geopolitische Unsicherheit greift auf die Personalplanungen der Unternehmen über“, sagte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. „Es werden mehr Arbeitsplätze ab- als aufgebaut.“ Vor allem der Konflikt im Nahen Osten belastet die Wirtschaft. Hohe Energiepreise und gestörte Lieferketten setzen viele Unternehmen unter Druck.Stellenabbau zieht sich durch die ganze WirtschaftBesonders angespannt bleibt die Lage in der Industrie. Dort hat sich das Barometer weiter verschlechtert. Doch längst trifft es nicht mehr nur einzelne Branchen. „Kaum eine Branche bleibt vom Arbeitsplatzabbau verschont“, betonte das Ifo-Institut.Auch im Groß- und Einzelhandel werden Jobs abgebaut. Bei den Dienstleistern ist der Indikator eingebrochen, auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Corona-Krise. Ein zusätzlicher Belastungsfaktor sind die gestiegenen Kosten infolge des Iran-Kriegs. Vor allem in der Logistikbranche schlagen die hohen Kraftstoffpreise inzwischen auf die Personalplanung durch. Auch der Tourismus ist betroffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht. „Eine nachhaltige Entspannung am Arbeitsmarkt ist erst zu erwarten, wenn die Unsicherheiten deutlich nachlassen“, sagte Wohlrabe.Arbeitskosten deutlich über EU-NiveauNach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts liegen die A...





