Angriff auf linkes Haus: Anklage gegen Burschenschafter wegen Brandanschlags
✨ AI Summary
🔊 جاري الاستماع
Angriff auf linkes Haus : Anklage gegen Burschenschafter wegen BrandanschlagsVon Thorsten Winter24.04.2026, 16:18Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenAnkläger: Der Sitz der Staatsanwaltschaft in GießendpaZwei ehemalige studentische Burschenschafter sollen vor drei Jahren einen Brandanschlag auf ein linkes Zentrum in Gießen versucht haben. Nun hat die Staatsanwaltschaft sie angeklagt.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Die Staatsanwaltschaft Gießen hat drei Jahre nach der Tat zwei ehemalige studentische Burschenschafter wegen versuchter Brandstiftung und Hausfriedensbruchs angeklagt. Sie sollen demnach versucht haben, einen auf dem Hof eines linken Kulturzentrums in der Uni-Stadt abgestellten Kleinbus anzuzünden. Zuvor sollen sie sich durch eine Hecke gezwängt haben und über einen Zaun auf das Gelände des AK44 genannten Hauses gelangt sein. Einer der Männer habe flüssigen Grillanzünder auf das Fahrzeug geschüttet. Bewohner des Kulturzentrums, in dem auch „alternative Lebensentwürfe“ gelebt werden, entdeckten das Duo aber nach eigenen Angaben und verhinderten Schlimmeres.Polizisten konnten einen der beiden Burschenschafter noch in der Nacht des Anschlags festnehmen. Seinen mutmaßlichen Komplizen fassten sie aufgrund von Zeugenaussagen kurz darauf. Was die Männer zu ihrer Straftat veranlasst hatte, blieb im Laufe der Ermittlungen im Dunkeln. „Dies muss die Hauptverhandlung ergeben“, sagte der Sprecher der Anklagebehörde.Die Ermittlungen zogen sich nach Angaben des Sprechers der Staatsanwaltschaft wegen ihres Umfangs hin. Sämtliche Gutachten zu den am Tatort gefundenen Spuren lagen demnach erst im vergangenen Sommer vor. Zudem habe sich der Abschluss der Ermittlungen verzögert, weil Fälle von in U-Haft sitzenden Verdächtigen vorrangig hätten abgearbeitet werden müssen.Mehr zum ThemaVerwaltungsgericht MainzBurschen unter Beobachtung





