Alles neu für Brüssel, Moskau und Washington - Wie die Orbán-Abwahl plötzlich die Welt verändert
✨ AI Summary
🔊 جاري الاستماع
Alles neu für Brüssel, Moskau und Washington: Wie die Orbán-Abwahl plötzlich die Welt verändertNach 16 Jahren muss Viktor Orbán (62) als Ministerpräsident Ungarns abdankenFoto: AFPPhilip Fabianz. Zt. in Budapest13.04.2026 - 05:30 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenBudapest – Der Wahl-Hammer in Ungarn: Die unbezwingbar geglaubte Orbán-Regierung ist mit einem Erdrutsch-Ergebnis besiegt! Herausforderer Péter Magyar (45) holte mit seiner Mitte-Rechts-Partei Tisza die Zweidrittelmehrheit im Parlament. Bald dürfte das Land einen neuen Kurs einschlagen – mit Folgen weit über das kleine Ungarn hinaus.Was bedeutet die Wahl für die Ungarn?Tisza-Anhänger sprechen nicht von Regierungs-, sondern von „Systemwechsel“. Denn: Mit ihren (voraussichtlich) 138 von 199 Sitzen im Parlament kann die neue Regierung auch das „System Orbán“ auseinandernehmen. Orbán hatte Schlüsselstellen der Macht wie Verfassungsgericht, Generalstaatsanwaltschaft oder Medienaufsicht mit Loyalisten besetzt – und zwar so, dass man sie nur mit einer Zweidrittelmehrheit wieder loswerden kann. Die über 3,5 Millionen Wähler von Tisza (bei rund 9,6 Mio. Einwohnern) wollen auch der Macht-Clique um Orbán und seinen reichen Freunden juristisch an den Kragen, beschuldigen sie der Korruption.Ungarns designierter Ministerpräsident: Péter Magyar (45) gewann die Wahl am Sonntag haushochFoto: Jaap Arriens/NurPhoto/ShutterstockNach der Wahl feierten Magyar-Unterstützer den Wahlsieg bis tief in die NachtFoto: EPAWie reagiert die EU?Brüssel jubelt! Denn mit Orbán ist DER Schreck der EU weg, der einstimmige Entscheidung blockierte wie zuletzt die Freigabe von 90 dringend benötigten Milliarden für die Ukraine blockierte. Nicht nur das: Die Kollegen im EU-Rat konnten sich nicht darauf verlassen, dass die Ungarn Geheim-Akten an den Kreml durchsickert. Was sagen Trump und Putin?Trump wird sich ärgern: Mit Orbán hatte er einen Poster-Boy der internationalen Rechten in Europa, den er für seine vier Amtszeiten mit Zweidrit...


