Alessandro Zanardi ist tot: Ex-Formel-1-Pilot und Parasportler mit 59 gestorben
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Italienischer Sportler Ex-Rennfahrer und späterer Parasportler Alessandro Zanardi ist tot Alessandro Zanardi fuhr in der Formel 1 an der Seite von Ralf Schumacher, später verunglückte er am Lausitzring. Der Italiener gab nicht auf und gewann mit dem Handbike paralympische Medaillen. Nun ist er mit 59 Jahren gestorben. 02.05.2026, 11.25 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Zanardi bei der Triathlon-WM auf Hawaii, 2015: Er gab niemals auf Foto: Mark J. Terrill / AP / dpa Der ehemalige Formel-1-Pilot und spätere Behindertensportler Alessandro Zanardi ist im Alter von 59 Jahren gestorben. Dies teilte seine Familie mit. Der Italiener hatte bei einem Rennunfall auf dem Lausitzring in Brandenburg 2001 beide Beine verloren. Danach fing er im Behindertensport mit dem Radsport an und gewann mit dem Handbike vier Gold- sowie zwei Silbermedaillen bei den Paralympics. Mehr zum Thema Paralympics 2012: Ehemaliger Formel-1-Fahrer Zanardi gewinnt Gold Alex Zanardi bei den Paralympics: Rennfahrer auf dem Dreirad Von Florian Schröder Rennfahrer Zanardi: Ein Vorbild für das Leben Von Karin Sturm Zanardi war in der Formel 1 zwischen 1991 und 1999 bei mehr als 40 Rennen dabei. Er fuhr unter anderem für Lotus und Williams, wo er Teamkollege von Ralf Schumacher war. Nach dem Ende seiner Formel-1-Karriere verunglückte er nach einem Boxenstopp bei einem Rennen in der Champ-Car-Serie auf dem Lausitzring schwer. Ihm mussten beide Beine amputiert werden. Bei den Paralympischen Spielen in London 2012 und Rio de Janeiro 2016 war er dann im Radsport erfolgreich. Insgesamt holte er vier goldene und zwei silberne paralmpische Medaillen. Weiterer schwerer Unfall 2020 in der ToskanaDie Leidensgeschichte für den Italiener war aber noch nicht vorbei: 2020 verlor Zanardi bei einem Benefizrennen in der Toskana die Kontrolle über sein Handbike und kollidierte mit einem Lastwagen. Dabei erlitt er schwerste Kopf- und Gesichtsverletzungen. Er schwebte damals lange Zeit in Lebensgefahr. Zur Todesursache machte die Familie keine genaueren Angaben. Zanardi sei am Freitagabend plötzlich verstorben. »Alex ist friedlich eingeschlafen, umgeben von der Zuneigung seiner Angehörigen«, heißt es in ihrer Mitteilung. Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni würdigte Zanardi als »außergewöhnlichen Menschen, der jede Prüfung des Lebens in eine Lektion in Mut, Stärke und Würde verwandeln konnte«. »Mit seinen sportlichen Erfolgen, seinem Vorbild und seiner Menschlichkeit hat er uns allen viel mehr als nur einen Sieg geschenkt: Er hat uns Hoffnung, Stolz und die Kraft gegeben, niemals aufzugeben.« kjo/dpa Startseite Feedback





