Aktuelle Studie: Weltweit sind 1,2 Milliarden Menschen psychisch krank
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Aktuelle Studie : Weltweit sind 1,2 Milliarden Menschen psychisch krankVon Johanna Kuroczik23.05.2026, 09:53Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenBesonders in wohlhabenden Ländern steigen die Fallzahlen psychischer Leiden.Marion GröningSo viele Menschen wie nie hatten laut einer Studie 2023 eine psychische Erkrankung. Besonders häufig sind Depressionen und Angststörungen. Wer besonders gefährdet ist. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Weltweit sind rund 1,2 Milliarden Menschen von psychischen Erkrankungen betroffen, doppelt so viele wie noch 1990. Das berichtet ein internationales Forscherteam im Fachjournal „The Lancet“.Die Wissenschaftler unter anderem des Institute for Health Metrics and Evaluation in Seattle und des australischen Queensland Centre for Mental Health Research haben dazu Daten aus 204 Ländern in 21 Regionen analysiert und zum Teil modelliert. Die Zahlen stammen aus dem Jahr 2023.„Diese steigenden Trends spiegeln möglicherweise sowohl die anhaltenden Auswirkungen pandemiebedingten Stresses als auch längerfristige, strukturelle Faktoren wie Armut, Unsicherheit, Missbrauch, Gewalt und nachlassende soziale Verbundenheit wider“, sagt der Erstautor Damian Santomauro. F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.A.Z. bei Google bevorzugen Am häufigsten waren demnach Angststörungen und Depressionen. Die Zahl der Angsterkrankungen sei seit 1990 um 158 Prozent gestiegen. Im Vergleich zu 2019 seien es 2023 und somit kurz nach der Covid-Pandemie rund 47 Prozent mehr gewesen. Bei Depressionen habe es seit 2019 einen Anstieg von 24 Prozent gegeben. Im Vergleich zu 1990 waren somit 131 Prozent mehr Menschen betroffen. Bei rund 236 Millionen Menschen weltweit sei 2023 demnach eine schwere depressive Störung festgestellt worden und bei 470 Millionen eine Angsterkrankung. In den Jahren nach der Pandemie hätten diese Erkrankungen einen „Peak“, schreiben die Forscher. Auch bei Essstörungen wie Anorexia nervosa habe es einen Anstieg von et...





