Ab Montag finale Verhandlung - Flugpassagieren droht Rechte-Kahlschlag
•Ab Montag finale Verhandlung: Flugpassagieren droht Rechte-Kahlschlag Die Fluggastrechte bei ausgefallenen oder verspäteten Flügen könnten massiv beschnitten werdenFoto: picture alliance/SvenSimonMich...
•Am Montag startet in Brüssel die finale Verhandlung des Vermittlungsausschusses zwischen EU-Rat und EU-Parlament über die Revision der europäischen Fluggastrechte.
•Das Fluggastrechte-Portal Flightright warnt vor einer Abschwächung zentraler Verbraucherrechte im Luftverkehr.Hintergrund ist eine Reform, die seit 2013 auf dem Tisch liegt.
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Ab Montag finale Verhandlung: Flugpassagieren droht Rechte-Kahlschlag Die Fluggastrechte bei ausgefallenen oder verspäteten Flügen könnten massiv beschnitten werdenFoto: picture alliance/SvenSimonMichaelQuandt19.04.2026 - 14:44 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenBrüssel (Belgien) – Es geht um Millionen Passagiere – und um ihre Rechte beim Fliegen. Am Montag startet in Brüssel die finale Verhandlung des Vermittlungsausschusses zwischen EU-Rat und EU-Parlament über die Revision der europäischen Fluggastrechte. Das Fluggastrechte-Portal Flightright warnt vor einer Abschwächung zentraler Verbraucherrechte im Luftverkehr.Hintergrund ist eine Reform, die seit 2013 auf dem Tisch liegt. Nach fast 13 Jahren Uneinigkeit beginnt nun die finale Phase. Spätestens bis 15. Juni muss der Prozess abgeschlossen sein. Kommt es innerhalb der Frist zu keiner Einigung, gilt der Vorschlag als gescheitert.Bei einigen Punkten gibt es bereits Einigkeit über eine Abschwächung. So sollen die Kosten für Ersatzflüge auf 400 Prozent des vom Passagier bezahlten Ticketpreises gedeckelt werden, statt wie bisher unbegrenzt. Auch die Ankunftszeit soll neu definiert werden – als Erreichen der Parkposition statt der Türöffnung. „Die größten Risiken für Passagiere liegen jedoch in der Verspätungsgrenze, der Entschädigungshöhe sowie der Definition der außergewöhnlichen Umstände“, warnt Dr. Frederik Arnold, CEO von Flightright. Beim Thema Verspätungsgrenze besteht das Parlament auf einer einheitlichen Drei-Stunden-Schwelle als „roter Linie“. Der Rat fordert eine Erhöhung auf vier und sechs Stunden. Gleichzeitig sollen die Entschädigungen auf 300 Euro statt bisher 250 und 400 Euro sowie auf 500 Euro statt bisher 600 Euro sinken. Dr. Jan-Frederik Arnold, CEO und Geschäftsführer FlightrightFoto: Alan Ovaska„Es wird der Eindruck erweckt, dass schwächere Fluggastrechte zu mehr Pünktlichkeit führen würden. Das ist schlicht falsch!“, so Dr. Arnold. „Eine unabhängige Studie hat gezeigt, dass knapp 70 P...المصدر: Bild | Source: Bild
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