140 Mitarbeiter von Pleite betroffen - Bekannte deutsche Spedition meldet Insolvenz an
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140 Mitarbeiter von Pleite betroffen: Bekannte deutsche Spedition meldet Insolvenz anDie Spedition war international unterwegs. Jetzt ist sie pleite. Hier fährt einer ihrer Laster auf einer AutobahnFoto: IMAGO/Photo NewsThomasRöthemeier08.04.2026 - 20:23 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenSonnenbühl – Die gelben Sattelzüge mit der blauen Aufschrift kennen sehr viele Autofahrer. Die Laster sind ein gewohntes Bild auf den Straßen. Auch im Ausland sind die Brummis viel auf den Autobahnen unterwegs. Doch jetzt ist die bekannte Spedition in eine Schieflage geraten. Die Betz International GmbH hat Insolvenz angemeldet.Laut einer Bekanntmachung hat das Amtsgericht Tübingen das Insolvenzverfahren für das Unternehmen aus Sonnenbühl (Baden-Württemberg) am 7. April 2026 eingeleitet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Dr. Dirk Poff von der Kanzlei Walter Riegger & Partner aus Tübingen ernannt. Was jetzt aus den Mitarbeitern wirdDer Rechtsanwalt zu BILD: „Wir prüfen, wie das Unternehmen weitergeführt werden kann. Ziel ist es, so viele Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten. Es haben sich schon Interessenten gemeldet.“ Der vorläufige Insolvenzverwalter wird laut Bekanntmachung ermächtigt, Bankguthaben und sonstige Forderungen der Schuldnerin einzuziehen sowie eingehende Gelder entgegenzunehmen. 140 Mitarbeiter sind von der Insolvenz betroffen. Ein Betz-Lkw verlässt ein Speditionsgelände Foto: picture alliance/ASSOCIATED PRESSGründe für die InsolvenzDie Talfahrt des Unternehmens, das 1979 gegründet wurde, hat vermutlich unterschiedliche Gründe: hohe Dieselpreise, starker Wettbewerb, schwache Gewinnspanne und die allgemeine Konjunkturschwäche in Deutschland. Das Unternehmen ist eine wichtige Tochterfirma der Willi Betz-Gruppe. „Umfassende interne Optimierungs- und Kostensenkungsmaßnahmen konnten diese massiven Belastungen nicht mehr auffangen“, erklärte Rainer Bisinger, der Geschäftsführer der Willi Betz-Gruppe, im Merkur, der zuerst über die Insolvenz berichte...



