Zuversicht der Aktionäre wächst: „BASF arbeitet sich aus Krisenmodus heraus“
✨ AI Summary
🔊 جاري الاستماع
Zuversicht der Aktionäre wächst : „BASF arbeitet sich aus Krisenmodus heraus“Von Bernd Freytag30.04.2026, 15:48Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenNoch raucht der Schornstein: Werksgelände der BASF in LudwigshafendpaDer Aktienkurs steigt, die Kritik wird leiser: Die Aktionäre der BASF unterstützen den weiteren Umbau des Konzerns. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Dank steigender Aktienkurse ist unter den Anteilseignern des Chemiekonzerns BASF wieder Harmonie eingekehrt. Der vor anderthalb Jahren unter Vorstandschef Markus Kamieth eingeleitete Konzernumbau wurde von den 3100 im Mannheimer Rosengarten zusammengekommenen Aktionären mit Wohlwollen kommentiert, Kritik entbrannte, zumindest in wirtschaftlichen Fragen, allenfalls an Details.Obwohl sich der Umbau noch nicht in den Zahlen spiegelt, wie Kamieth selbst einräumte, ist der Aktienkurs binnen Jahresfrist um gut ein Fünftel gestiegen. BASF arbeite sich langsam, aber sicher aus dem Krisenmodus heraus, sagte eine Sprecherin der genossenschaftlichen Fondsgesellschaft Union Investment.Kamieth hatte zuvor deutlich gemacht, dass die Chemieindustrie kein konjunkturelles Auf und Ab durchlebe, sondern „strukturelle Umbrüche, fundamental und rasant“. In einer bildhaften und wenig von Zahlen bestimmten Rede schwor der Konzernchef die Aktionäre auf den Umbau ein und versuchte zugleich Zuversicht zu vermitteln. „Viele denken, der Abstieg sei unvermeidbar. Aber in Wirklichkeit ist es die Erneuerung, die unvermeidbar ist.“Weitere EinschnitteKamieth machte klar, dass der Umbau nicht zu Ende ist und der Konzern weiter sparen müsse, vor allem am defizitären Heimatstandort Ludwigshafen, wo seit Anfang 2024 schon 2800 Stellen weggefallen sind. Nach Kamieths Worten wird es weitere Einschnitte geben. „Bestimmte Dienstleistungen werden wir künftig verstärkt aus Indien erbringen, etwa bei Personal, Finanzierung, Digitalisierung.“ Der Restrukturierungsdruck werde nicht verschwinden: „Wir rechnen damit, dass die nächste...



