Wolfgang Kubicki im Interview - „Klingbeil kann Ukulele spielen, aber...“
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Wolfgang Kubicki im Interview: „Klingbeil kann Ukulele spielen, hat aber nie Finanzpolitik gemacht“Will die FDP führen: Ex-Bundestagspräsident Wolfgang Kubicki (74) – hier bei BILD auf dem Dach vor dem Axel-Springer-HochhausFoto: Christian Lohse/BildPeterTiede03.05.2026 - 04:16 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenBILD: Herr Kubicki, im Februar 2025 haben Sie nach der Wahlpleite der FDP gesagt: „Dass ich nicht die Zukunft der Partei bin, das weiß ich selbst.“ Jetzt wollen Sie den Pleiteladen FDP führen. Was hat sich geändert?WOLFGANG KUBICKI: Dass ich festgestellt habe, dass meine Partei noch eine Zukunft braucht. Wir sind jetzt ein Jahr nicht mehr im Deutschen Bundestag vertreten und sind unterhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle geraten. Ich war immer wieder emotional berührt, festzustellen, dass wir in den Meinungsumfragen nicht mal mehr ausgewiesen werden. Und ich bin jetzt 56 Jahre in dieser Partei – ich kann einfach nicht zugucken, dass sie zugrunde geht. Die FDP liegt nach der Ära von Christian Lindner am Boden. Was würde eine Kubicki-FDP von einer Lindner-FDP unterscheiden?Sie war weder eine Lindner-FDP, noch wird es eine Kubicki-FDP sein. Die Überlegung, wir haben dann einen Mann und der reißt es, ist falsch. Wir haben ein politisches Angebot, das in der jetzigen Zeit gerade wieder aktuell wird. Denn alle Parteien reden davon, dass sie den Wohlstand erhalten wollen, machen aber momentan eine Politik, den Wohlstand zu vernichten. Da haben die Freien Demokraten ein unglaublich gutes politisches Angebot. Sie brauchen jetzt nur ein Gesicht, das in der Lage ist, das auch zu transportieren.Der Bundesregierung sprechen Dreiviertel der Deutschen die Fähigkeit ab, die Probleme in diesem Land zu lösen. Welche Probleme haben wir?Das aktuelle drängendste Problem ist der Wohlstandsverlust. Wir verlieren im Jahr zwischen 120.000 und 150.000 Industriearbeitsplätze. Wir haben die höchste Insolvenzwelle seit Langem. Wir erhöhen überall die Steuern – und es wird nicht...





