Wirbel um Krankmeldung - SPD-Politikerin zieht Bewerbung zurück
✨ AI Summary
🔊 جاري الاستماع
Wirbel um Wahlkampf trotz Krankmeldung: SPD-Politikerin will doch nicht mehr Bürgermeisterin werdenFrancisco dos Santos verzichtet auf ihre Kandidatur zur Bezirksbürgermeisterin von Berlin-MitteFoto: fueruns.uta/Instagram13.04.2026 - 11:17 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenBerlin – Die umstrittene SPD-Politikerin Uta Francisco dos Santos hat ihre Bewerbung für das Bürgermeisteramt im Berliner Bezirk Mitte zurückgezogen. Der Grund: Wahlkampfaktivitäten trotz einer Krankmeldung. BILD hatte die Unstimmigkeiten aufgedeckt. Der SPD-Kreisverband Berlin-Mitte war daraufhin auf Distanz zu ihr gegangen.Die Politikerin ließ den Rückzug durch eine Anwaltskanzlei mitteilen. In ihrer schriftlichen Erklärung begründet sie den Schritt mit einer „medialen Kampagne zu meiner Person“ und dem Schutz ihrer Familie. Allerdings: Der Rückzug gilt nur für das Bezirksbürgermeisteramt – nicht für ihren Antritt zur Bezirksverordnetenversammlung (BVV) im September.Attest sollte Wahlkampf erlaubenDie SPD-Politikerin war längere Zeit krankgeschrieben. Ein ärztliches Attest bestätigte aber: Ihr ehrenamtliches Engagement, auch ihre Kandidatur, behindere den Genesungsprozess nicht. Trotzdem sah die SPD-Spitze ein Problem: Die Kandidatin sei nicht transparent mit dem Thema umgegangen, habe offene Fragen nicht klären können.Mehr zum ThemaSie belog ihre Genossen : SPD-Politikerin soll auf Kandidatur verzichtenKreisverband fordert Uta Francisco Dos Santos zum Rückzug aus der Kandidatur auf.Die Parteiführung forderte daraufhin den Rückzug. Jetzt muss der Kreisverband schnell klären, wer für die SPD ins Rennen um das Bezirksbürgermeisteramt geht.BVV-Bewerbung bleibt bestehenBei einer Delegiertenversammlung am 20. November 2025 war Francisco dos Santos auf Platz eins der SPD-Liste für die Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung in Mitte gesetzt worden. Damit war sie automatisch auch Kandidatin für das Amt der Bezirksbürgermeisterin. Am 20. September 2026 findet in Berlin die Wahl zum Landespar...

