Wegen Nahost-Einsatz - Bundeswehr verhängt Urlaubsverbote
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Exklusiv: Möglicher Nahost-Einsatz! Bundeswehr verhängt UrlaubsverboteMinentaucher der Deutschen Marine am Donnerstag in KielFoto: Stefan Hesse/BILDMoritz J.MüllerStefan Hesse(Fotos)23.04.2026 - 19:49 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenKiel – Deutschland macht sich bereit für einen möglichen Minenjagd-Einsatz in der Straße von Hormus. Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) hat die Richtung vorgegeben – der endgültige Befehl fehlt noch. Doch bei der Marine laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren: Missionspläne, neue Drohnen und Urlaubssperren für Soldaten. BILD war vor Ort beim Minensuchgeschwader in Kiel. Es ist die Einheit, die das Nadelöhr der Weltwirtschaft entschärfen soll.Die Sonne brennt auf das Deck eines Minenjagdboots im Marinestützpunkt. Nur ein milder Vorgeschmack auf die Hitze im Persischen Golf. „Unsere Besatzungen sind in hoher Einsatzbereitschaft. Aber die Umweltbedingungen in der Straße von Hormus sind anders – wir kennen das Gebiet nicht gut“, sagt Fregattenkapitän Inka von Puttkamer. Sie führt das 3. Minensuchgeschwader und dürfte bei der Mission mit an Bord sein.Mögliche Mission gegen die Mullah-Minen: Fregattenkapitän Inka von PuttkamerFoto: Stefan Hesse/BILDNoch ist die Lage zu heikel: „Ohne Waffenruhe fahren wir nicht hin.“ Doch die Richtung ist klar. Das Verteidigungsministerium hat zusätzliche Mittel bereitgestellt. Neue Technik wird beschafft, von Drohnen bis zu Telefonsystemen, damit Soldaten aus dem Einsatzgebiet mit ihren Liebsten sprechen können. Allein die Verlegung in den Golf dauert fünf Wochen, die Missionsdauer ist noch völlig unklar. Der möglichen Besatzung wurde bereits eine Urlaubssperre verhängt. „Das ist für Soldaten mit Familie natürlich nicht leicht, wenn der Sommerurlaub plötzlich ausfällt“, sagt die Kommandeurin zu BILD.Hauptbootsmann Sebastian programmiert die Unterwasserdrohne „Seekatze“Foto: Stefan Hesse/BILDZehn Minenjagdboote besitzt die Bundeswehr, aber nur wenige sind kurzfristig einsatzbereit. Klar ist...

