Vor Insel Poel: Privatinitiative will Rinne für den festsitzenden Wal graben
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Vor Insel Poel : Privatinitiative will Rinne für den festsitzenden Wal graben23.04.2026, 16:50Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenEine Luftaufnahme von Dienstag zeigt den gestrandeten Wal vor der Insel Poel.dpaSo soll ein Ausweg für das Tier geschaffen werden. Noch liegt dem Umweltministerium kein Konzept dafür vor – und Fachleute üben Kritik an den Rettungsbemühungen.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Im Drama um den seit mittlerweile dreieinhalb Wochen vor der Ostseeinsel Poel festliegenden Buckelwal schwinden die Chancen auf eine schnelle Befreiung des Tiers. Die von den Behörden geduldete private Rettungsinitiative will nun nach Angaben vom Donnerstag zunächst eine mehr als hundert Meter lange Rinne graben, um für das derzeit in sehr flachem Wasser auf einer Art Landzunge festsitzende Tier einen Ausweg zu schaffen.Die Arbeiten an dem 110 Meter langen und rund zehn Meter breiten Kanal durch den sandigen Untergrund dürften „gut zwei Tage“ dauern, sagte der Chef des Arbeiter- und Taucherteams der Initiative, der Unternehmer Fred Babbel. Derzeit sei zur Unterstützung ein größerer Schwimmbagger nach Poel unterwegs, der bereits bei einer früheren Befreiung des Wals bei Timmendorfer Strand in Schleswig-Holstein Ende März beteiligt war.Unklar ist demnach noch, wie der Wal gegebenenfalls durch die Rinne in tieferes Fahrwasser gelangen könnte und was weiter passiert. Derzeit werde an einem Konzept gearbeitet, sagte Babbel vor Journalisten vor Ort ohne Nennung von Details. Landesumweltminister Till Backhaus (SPD) werde dieses „schnellstmöglich“ präsentiert. Die Behörden überwachen die Maßnahmen, die Verantwortung liegt jedoch bei der Privatinitiative.Behörden gaben vergangene Woche grünes Licht für den Rettungsversuch der Privatinitiative„Wir könnten ihn freilassen – oder wir könnten ihn auch auf andere Weise bewegen oder transportieren“, erläuterte Babbel mit Blick auf den Wal. Das Team sei weiter „guter Dinge, dass wir ihn hier lebend...




