US-Iran-Verhandlungen: Teheran macht Trump ein zweischneidiges Angebot
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US-Iran-Verhandlungen : Teheran macht Trump ein zweischneidiges AngebotVon Friederike Böge, Istanbul28.04.2026, 14:07Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenEine ballistische Rakete wird von der iranischen Revolutionsgarde während einer regierungsfreundlichen Demonstration im Zentrum Teherans am 21. April 2026 ausgestellt.dpaIran will erst den Krieg beenden und dann über sein Atomprogramm verhandeln. Trump könnte das kaum als Sieg verkaufen. Aber einen Vorteil hätte es.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Der amerikanische Präsident sei „unzufrieden“ mit dem jüngsten iranischen Vorschlag, berichten Regierungsmitarbeiter in Washington. Nach einem klaren „Nein“ klingt das noch nicht. Donald Trump lässt sich ungewöhnlich lange Zeit mit seiner Antwort an Teheran, vermutlich auch, weil in Washington gerade ein anderes Thema im Vordergrund steht, die Schüsse beim Pressedinner mit Donald Trump.Der Präsident werde sich „sehr bald“ zu dem iranischen Vorschlag äußern, kündigte seine Sprecherin am Montag an. Zum Inhalt sagte sie nur so viel: „Seine roten Linien mit Blick auf Iran sind sehr, sehr klargemacht worden.“ Trumps wichtigste rote Linie schien bislang, dass dem Regime der Zugang zu einer Atombombe verwehrt werden müsse.Iran hat jedoch vorgeschlagen, das Pferd von hinten aufzuzäumen. Während bei den bisherigen Gesprächen Irans Atomprogramm im Vordergrund stand, ließ Außenminister Abbas Araghchi am Sonntag über den Vermittler Pakistan ausrichten, man solle die Atomfrage ans Ende der Verhandlungen stellen. Zunächst sollten der Krieg und die gegenseitige Seeblockade in der Straße von Hormus beendet werden.Iran will erst SicherheitsgarantienIranische Staatsmedien sprechen von drei Phasen. Zunächst verlange Teheran Garantien, dass die USA den Krieg in Iran nicht wiederaufnähmen und auch Israel sein militärisches Vorgehen in Libanon dauerhaft einstelle. Erst dann sei man bereit, über die Meerenge zu sprechen. Laut den Staatsmedien verlangt Tehera...





